Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mi 3. Jun 2015, 18:54
Altes Geld [TV-Serie]

„Altes Geld“ ist natürlich ganz großes Kino in Form einer achtteiligen Serie und ich habe schon lange nichts derart Bösartiges vor die Linse bekommen. Die Geschichte des milliardenschweren Patriarchen, der dringend eine Lebertransplantation benötigt und seiner moralisch total verkommene Familie, die sich daraufhin einen Kampf ums verlockende Erbe und die Nachfolge liefert. In acht Folgen bekommt auch nahezu jede Fraktion ihr Fett ab und selbst vor sehr drastischen Entwicklungen macht „Altes Geld“ nicht halt. Das Lachen kann einem schon durchaus im Halse stecken bleiben und dennoch hat die ganze Sache natürlich auch eine tiefere Moral, die sicher keine Schöne ist. „Altes Geld“ ist dann auch sehr hochkarätig besetzt und neben Udo Kier und Sunnyi Melles spielt alles was Rang und Namen in der österreichischen Fernseh-, Theater- und Kinolandschaft hat und auch die Optik hat eher Kino- als TV-Niveau. Wie man eine derartige Serie mit eindeutigem Bezug zu realen Personen, Politikern, Parteien und Institutionen in Österreich drehen kann ist mir zwar schleierhaft, aber der ORF hat mit der Serie eindeutig ein glückliches Händchen bewiesen. Viel besser geht es wohl kaum.

„Altes Geld“ ist natürlich ganz großes Kino in Form einer achtteiligen Serie und ich habe schon lange nichts derart Bösartiges vor die Linse bekommen. Die Geschichte des milliardenschweren Patriarchen, der dringend eine Lebertransplantation benötigt und seiner moralisch total verkommene Familie, die sich daraufhin einen Kampf ums verlockende Erbe und die Nachfolge liefert. In acht Folgen bekommt auch nahezu jede Fraktion ihr Fett ab und selbst vor sehr drastischen Entwicklungen macht „Altes Geld“ nicht halt. Das Lachen kann einem schon durchaus im Halse stecken bleiben und dennoch hat die ganze Sache natürlich auch eine tiefere Moral, die sicher keine Schöne ist. „Altes Geld“ ist dann auch sehr hochkarätig besetzt und neben Udo Kier und Sunnyi Melles spielt alles was Rang und Namen in der österreichischen Fernseh-, Theater- und Kinolandschaft hat und auch die Optik hat eher Kino- als TV-Niveau. Wie man eine derartige Serie mit eindeutigem Bezug zu realen Personen, Politikern, Parteien und Institutionen in Österreich drehen kann ist mir zwar schleierhaft, aber der ORF hat mit der Serie eindeutig ein glückliches Händchen bewiesen. Viel besser geht es wohl kaum.










