Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Fr 22. Mai 2015, 19:44
Griechische Feigen

Sommerliche Mischung aus Roadmovie, Urlaubsvideo, Teenie- und Erotikstreifen bzw. Selbstfindungsfilmchen einer Neunzehnjährigen, die (sich) auszieht um das sich und die Welt der Erotik kennen zu lernen. Herausgekommen ist ein an hübschen Orten gedrehtes, episodenhaftes und teils auch etwas langatmiges Werk, das natürlich wieder einmal ein total fragwürdiges Sittenbild einer jungen Generation vermittelt, die sich aus sexueller Neugier und Abenteuerlust von einer fragwürdigen Situation in die nächste manövriert. Die Titelheldin und ihr provokantes Auftreten wirken ja nicht sonderlich sympathisch und dass die Männer allesamt als triebgesteuerte Affen dargestellt werden, die ein Nein unserer Titelheldin nicht einmal zur Kenntnis nehmen und unsere Patricia auf ihrer Reise durch die Ägäis auch andere Dinge erlebt, die nicht in Ordnung sind, schmälern aber die sommerliche Leichtigkeit. Für einen Film, der sich und seine Titelfigur wohl gerne als unbefangen, selbstbestimmt und aufgeschlossen präsentieren möchte, bietet der 1976 entstandene Streifen für meinen Geschmack doch ein, zwei fragwürdige Momente zu viel und auch wenn es zumindest in Punkto weiblicher Nacktheit nix zu meckern gibt und Patricia am Ende ihrer turbulenten Reise mit ihrem Tom zumindest kurzfristig glücklich vereint scheint, bleibt beim Genuss dieser „Griechischen Feigen“ für mich als großer Deutschploiation-Fan doch aufgrund der unausgewogenen Mischung auch ein bisweilen seltsamer Nachgeschmack zurück.

Sommerliche Mischung aus Roadmovie, Urlaubsvideo, Teenie- und Erotikstreifen bzw. Selbstfindungsfilmchen einer Neunzehnjährigen, die (sich) auszieht um das sich und die Welt der Erotik kennen zu lernen. Herausgekommen ist ein an hübschen Orten gedrehtes, episodenhaftes und teils auch etwas langatmiges Werk, das natürlich wieder einmal ein total fragwürdiges Sittenbild einer jungen Generation vermittelt, die sich aus sexueller Neugier und Abenteuerlust von einer fragwürdigen Situation in die nächste manövriert. Die Titelheldin und ihr provokantes Auftreten wirken ja nicht sonderlich sympathisch und dass die Männer allesamt als triebgesteuerte Affen dargestellt werden, die ein Nein unserer Titelheldin nicht einmal zur Kenntnis nehmen und unsere Patricia auf ihrer Reise durch die Ägäis auch andere Dinge erlebt, die nicht in Ordnung sind, schmälern aber die sommerliche Leichtigkeit. Für einen Film, der sich und seine Titelfigur wohl gerne als unbefangen, selbstbestimmt und aufgeschlossen präsentieren möchte, bietet der 1976 entstandene Streifen für meinen Geschmack doch ein, zwei fragwürdige Momente zu viel und auch wenn es zumindest in Punkto weiblicher Nacktheit nix zu meckern gibt und Patricia am Ende ihrer turbulenten Reise mit ihrem Tom zumindest kurzfristig glücklich vereint scheint, bleibt beim Genuss dieser „Griechischen Feigen“ für mich als großer Deutschploiation-Fan doch aufgrund der unausgewogenen Mischung auch ein bisweilen seltsamer Nachgeschmack zurück.













