Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Do 26. Feb 2015, 19:52
Unschuldig durch die Hölle

Mit „Teufelscamp der verlorenen Frauen“ bzw. „Unschuldig durch die Hölle“ hat sich Hubert Frank wohl nicht gerade mit Ruhm bekleckert und liefert einen Film ab, der sich vor allem durch ein sehr wackliges und dramaturgisches Grundgerüst auszeichnet. Die Geschichte einer jungen Frau, die durch ein teuflisches Komplott und einen noch blöderen Zufall in den Händen von zwei weiblichen und zwei männlichen Gangstern gerät bietet zwar viel Potential, welches aber größtenteils gnadenlos verschenkt wirkt. Eine Polizei-Offensive findet da gleich vollkommen im Off statt und offensichtlich reichte das schmale Budget ja nicht einmal für Klamotten, sodass die weiblichen und männlichen Darsteller die meiste Zeit spärlich bekleidet bis nackt herumlaufen müssen. Neben einem sehr kreativen Umgang mit der deutschen Sprache und einem sehr lustigen und hochdramatischen Monolog über einen Aasfresser bietet „Unschuldig durch die Hölle“ aber auch zwei größere und eigentlich unerwartete Wendungen, die den Trash-affinen Zuschauer dann wieder aus seiner Lethargie reißen. Die weiblichen Darstellerinnen heißen Susi, Brit und Silvia und sehen auch genauso aus, während José Antonio Ceinos als Henno wie eine Kreuzung aus Rene Weller und einer haarigen Bestie daherkommt. Der große Höhepunkt kommt kurz nach einer Stunde und danach wurde noch ein weiterer Handlungsstrang hinzu getackert, der aber nochmals zwanzig Minuten dauert. Teufelscamp hab ich jedenfalls keine gesehen und die Hölle stellt man sich wohl auch anders vor. Insgesamt herrlich obskur und nicht wirklich gut, vermischt sich hier Soft-Sex mit Exploitation, viel nackte Haut mit noch mehr Nonsens und lustige Dialoge mit einem stets sehr fragwürdigen Handlungsverlauf. Wer sich für kuriose Filme aus deutscher Produktion interessiert bekommt bei dem offensichtlich nach wie vor indizierten Werk aber die volle Breitseite serviert.

Mit „Teufelscamp der verlorenen Frauen“ bzw. „Unschuldig durch die Hölle“ hat sich Hubert Frank wohl nicht gerade mit Ruhm bekleckert und liefert einen Film ab, der sich vor allem durch ein sehr wackliges und dramaturgisches Grundgerüst auszeichnet. Die Geschichte einer jungen Frau, die durch ein teuflisches Komplott und einen noch blöderen Zufall in den Händen von zwei weiblichen und zwei männlichen Gangstern gerät bietet zwar viel Potential, welches aber größtenteils gnadenlos verschenkt wirkt. Eine Polizei-Offensive findet da gleich vollkommen im Off statt und offensichtlich reichte das schmale Budget ja nicht einmal für Klamotten, sodass die weiblichen und männlichen Darsteller die meiste Zeit spärlich bekleidet bis nackt herumlaufen müssen. Neben einem sehr kreativen Umgang mit der deutschen Sprache und einem sehr lustigen und hochdramatischen Monolog über einen Aasfresser bietet „Unschuldig durch die Hölle“ aber auch zwei größere und eigentlich unerwartete Wendungen, die den Trash-affinen Zuschauer dann wieder aus seiner Lethargie reißen. Die weiblichen Darstellerinnen heißen Susi, Brit und Silvia und sehen auch genauso aus, während José Antonio Ceinos als Henno wie eine Kreuzung aus Rene Weller und einer haarigen Bestie daherkommt. Der große Höhepunkt kommt kurz nach einer Stunde und danach wurde noch ein weiterer Handlungsstrang hinzu getackert, der aber nochmals zwanzig Minuten dauert. Teufelscamp hab ich jedenfalls keine gesehen und die Hölle stellt man sich wohl auch anders vor. Insgesamt herrlich obskur und nicht wirklich gut, vermischt sich hier Soft-Sex mit Exploitation, viel nackte Haut mit noch mehr Nonsens und lustige Dialoge mit einem stets sehr fragwürdigen Handlungsverlauf. Wer sich für kuriose Filme aus deutscher Produktion interessiert bekommt bei dem offensichtlich nach wie vor indizierten Werk aber die volle Breitseite serviert.
















