Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Fr 6. Feb 2015, 16:40
Vanessa

Episodenhafter Erotik-Streifen aus deutscher Produktion, dessen Trailer ja beim letzten Forentreffen für ein paar Lacher gesorgt hat. „Vanessa“ selbst ist da insgesamt schon eher etwas ernster gehalten und präsentiert eine obskure Ausgangssituation (europäische Klosterschülerin erbt Puff-Kette in Hongkong) als Ausgangspunkt für seine episodenhafte Geschichte mit viel nackter Haut und etwas Mystik in fernen Ländern. Dabei glänzt der Streifen mit exotischen Kulissen in Hongkong, Malaysia und ähm… Tirol und ist auch überraschend kurzweilig und unterhaltsam ausgefallen. Statt einer voyeuristischer Inszenierung der Geschichte steht eher „echte“ Erotik im Vordergrund und die zahlreich erscheinenden und nackten Tatsachen sind auch augenzwinkernd, mit einer urlaubshaften Leichtigkeit und einem Auge für schöne Details inszeniert, die sich auch wohlwollend von Produktionen aus derselben Schublade abheben, die sich ja oftmals nur durch das minutenlange Abfilmen von Geschlechtsorganen begnügen. Sehr schön an dem Streifen ist auch die Tatsache, dass sehr viel „on location“ gedreht wurde und selbst die berühmten Korbsessel hat Hubert Frank im Angebot. Auf der empfehlenswerten DVD von „donaufilm“ gibt es nicht nur den Hauptfilm in wunderbarer Qualität, sondern auch noch ein Interview, in dem der Regisseur und sein damaliger Kameramann über die Dreharbeiten zu dem Werk erzählen, dass dann auch mindestens so interessant wie der Hauptfilm ausgefallen ist.

Episodenhafter Erotik-Streifen aus deutscher Produktion, dessen Trailer ja beim letzten Forentreffen für ein paar Lacher gesorgt hat. „Vanessa“ selbst ist da insgesamt schon eher etwas ernster gehalten und präsentiert eine obskure Ausgangssituation (europäische Klosterschülerin erbt Puff-Kette in Hongkong) als Ausgangspunkt für seine episodenhafte Geschichte mit viel nackter Haut und etwas Mystik in fernen Ländern. Dabei glänzt der Streifen mit exotischen Kulissen in Hongkong, Malaysia und ähm… Tirol und ist auch überraschend kurzweilig und unterhaltsam ausgefallen. Statt einer voyeuristischer Inszenierung der Geschichte steht eher „echte“ Erotik im Vordergrund und die zahlreich erscheinenden und nackten Tatsachen sind auch augenzwinkernd, mit einer urlaubshaften Leichtigkeit und einem Auge für schöne Details inszeniert, die sich auch wohlwollend von Produktionen aus derselben Schublade abheben, die sich ja oftmals nur durch das minutenlange Abfilmen von Geschlechtsorganen begnügen. Sehr schön an dem Streifen ist auch die Tatsache, dass sehr viel „on location“ gedreht wurde und selbst die berühmten Korbsessel hat Hubert Frank im Angebot. Auf der empfehlenswerten DVD von „donaufilm“ gibt es nicht nur den Hauptfilm in wunderbarer Qualität, sondern auch noch ein Interview, in dem der Regisseur und sein damaliger Kameramann über die Dreharbeiten zu dem Werk erzählen, dass dann auch mindestens so interessant wie der Hauptfilm ausgefallen ist.












