
Unpackbares, Action- und Tempo-reiches Knallbonbon der völlig abgedrehten Sorte und dem Prinzip der permanenten Steigerung für Menschen mit Humor, bei dem man lediglich einen Fehler nicht begehen sollte: die ganze Sause ernst zu nehmen. Luc Besson greift in seinem selbstreferenziellen und ironischen Werk nach einem eher düsteren Start nach den Sternen und lacht vermutlich in seinem Kämmerlein über all die Kommentare, die in dem unterhaltsamen und augenzwinkernden Spaß, der Geschichte und Besetzung irgendwelche tieferen Bedeutungen und Statements erkennen wollen. „Lucy“ ist jedenfalls ein schwer unterhaltsamer Filmchen, bei dem es am besten ist, wenn man im Vorfeld wenig über den Inhalt weiß und man sich einfach zurücklehnt und plätten lässt und bei dem lediglich die FSK-Freigabe für Stirnrunzeln sorgen sollte. Ein Blockbuster aus der Big-Budget-Trash-Ecke und der sympathischen Sorte, bei dem mich auch der übermäßige Einsatz von CGI gar nicht gestört hat. Ein Film, der mich so bestens unterhält darf auch alles.
Der Wachsblumenstrauß

Und auch die nächste Agatha Christie-Verfilmung nach erfolgserprobten Schema ist natürlich eine kurzweilige Sache und auch „Der Wachsblumenstrauß“ ist selbst ohne Auftauchen des titelgebenden Dekor-Artikels eine runde Sache mit einer wunderbaren Margaret Rutherford in ihrer Paraderolle. Auch die Geschichte über einen mysteriösen Mord an einem reichen Gutsbesitzer und eine Handvoll Erben, die danach dezimiert werden ist recht spannend in Szene gesetzt und die zahlreichen Tatverdächtigen geben sich auch redlich Mühe, den Zuschauer bis zum packenden Finale hübsch auf die falsche Fährte zu locken. Ein Streifen, bei dem es dann auch nicht viel zu meckern gibt und der dem Zuschauer auch heutzutage viel Freude bereitet.







