Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: So 23. Nov 2014, 16:31
Prisoners

Sehr düsteres und exzellent gespieltes Drama, das wohl als kompletter Gegenentwurf zu den Selbstjustiz-Filmen aus der Siebziger-Ecke zählen kann und den Zuschauer geradewegs in eine amerikanische Kleinstadt entführt, wo mancher nicht nur sprichwörtlich die Leichen im Keller hat. In „Prisoners“ nimmt der Vater eines entführten Kindes das Recht selbst in die Hand, als die vermeintlich inkompetente Polizei den einzigen und geistig beeinträchtigten Verdächtigen laufen lässt. Doch ist der Mann wirklich der Täter und wie weit wird der Vater gehen und die Antwort zu hören, die er hören möchte. Fragen über Fragen in einem geschickt konstruierten Werk mit Überlänge und einigen Überraschungen, der mich neben anderen unbequemen Werken aus der Thriller-Kiste auch sehr stark an George Sluizers niederländischen „The Vanishing“ erinnert hat. Auch „Prisoners“ mutet dem Zuschauer so einiges zu und entwickelt sich gegen Ende wirklich zu einem sehr packenden Vergnügen mit nüchternen Bildern, das für den Zuschauer trotz Auflösung auch keine eindeutigen Antworten parat hat. Ein sehr starker Film!

Sehr düsteres und exzellent gespieltes Drama, das wohl als kompletter Gegenentwurf zu den Selbstjustiz-Filmen aus der Siebziger-Ecke zählen kann und den Zuschauer geradewegs in eine amerikanische Kleinstadt entführt, wo mancher nicht nur sprichwörtlich die Leichen im Keller hat. In „Prisoners“ nimmt der Vater eines entführten Kindes das Recht selbst in die Hand, als die vermeintlich inkompetente Polizei den einzigen und geistig beeinträchtigten Verdächtigen laufen lässt. Doch ist der Mann wirklich der Täter und wie weit wird der Vater gehen und die Antwort zu hören, die er hören möchte. Fragen über Fragen in einem geschickt konstruierten Werk mit Überlänge und einigen Überraschungen, der mich neben anderen unbequemen Werken aus der Thriller-Kiste auch sehr stark an George Sluizers niederländischen „The Vanishing“ erinnert hat. Auch „Prisoners“ mutet dem Zuschauer so einiges zu und entwickelt sich gegen Ende wirklich zu einem sehr packenden Vergnügen mit nüchternen Bildern, das für den Zuschauer trotz Auflösung auch keine eindeutigen Antworten parat hat. Ein sehr starker Film!













