
Die beiden Landwirte Ralph und Jason beobachten eines Tage, wie zwei Männer im Death Valley etwas vergraben. Als sie zu der Stelle eilen entdecken sie eine wenige Zentimeter unter der Erde die lebendig verscharrte und ohnmächtige Fate, die sie zu sich nach Hause nehmen. Noch am selben Abend wird von einer Gang gewaltbereiter Frauen mit Waffengewalt die Herausgabe der Gefährtin gefordert und auch gleich die beiden Männer gekidnappt. Diese sind fortan als eine Art Sexsklaven den Launen der Frauen ausgeliefert und jede Flucht scheint unmöglich. Dennoch findet vor allem Jason Gefallen an dem Leben mit den Frauen und wenig später verbrüdern sich die Beiden mit der Gang und sind auch mit von der Partie, als die Anführerin Hesperia nicht nur die Rache an dem Mordversuch an Fate üben-, sondern der Mafia auch gleich einen Koffer mit hochexplosiven Inhalt abluchsen möchte…
Du meine Güte... was auch immer Mike Cartel mit seinem 1982 entstandenen Film drehen wollte - es ist wohl gründlich in die Hose gegangen. Obwohl die Vorzeichen für etwas ganz großes wohl gar nicht so schlecht gestanden wären, wird im Spannungsfeld von Actionfilm, schwarzer Komödie und Arthouse-Drama wird inhaltlich so ziemlich alles frontal an die Wand gefahren und als Zuschauer hat man auch nichts anderes zu tun, als sich geistig zu ergeben und in einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Resignation den kruden Ereignissen am Bildschirm zu ergeben. Leider ist „Runaway Nightmare“ aber eine ziemlich maue Angelegenheit und obwohl es die Thematik durchaus befürworten würde, gibt es für den Zuschauer fast keine nennenswerte Schauwerte, sondern eine Vielzahl sonderbarer Momente, Dialoge und Bilder, die in diesem B-Movie aneinander gereiht wurden und keinen Sinn ergeben wollen. Sicherlich einer dieser ganz speziellen Filme für aufgeschlossene Menschen, in dem rücksichtslos mit bewährten Mitteln des Filmemachens gebrochen wird und dann auch nur den vollkommen Geschmacksbefreiten und Schmerzresistenten unter uns zu empfehlen ist. Ich ergebe mich!
Wrong Turn 4 - Bloody Beginnings

„Wrong Turn“ in der vierten Auflage und in ungekürzter Fassung ist erwartungsgemäß eine harte und derbe Schlachtplatte ohne viel Tiefgang, der im Prolog eine Art Vorgeschichte erzählt und mit einem stillgelegten und eingeschneiten Sanatorium einen eigentlich durchaus brauchbaren Handlungsort vorzuweisen hat. Leider sieht dieses jedoch aus wie eine handlungsübliche US-Schule und auch die Handlung ist natürlich so vorhersehbar, dass man sich zurücklehnen und Wetten darauf abschließen kann, wenn es von den unsympathischen Charakteren vom Reißbrett schlechter Drehbuchautoren es als Ersten erwischt. Technisch gibt es hingegen nicht viel zu bemängeln und auch die Effekte sind sehr herb in Szene gesetzt und in Zukunft werde ich wohl nie wieder gänzlich unbefangen ein Fondue genießen können. Alles in allem natürlich kein Must-See und auch kein wirklich guter Film, aber schon auch ein Spaß in Richtung schwarzhumorigem Fun-Splatter für Abende, an denen es ohne Sinn und Verstand ein bisschen wilder zugehen darf.










