Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mi 25. Jun 2014, 19:27
Hairspray

Rashomon

Akira Kurosawas Klassiker über ein Verbrechen und unterschiedliche und subjektive Sichtweisen darüber ist natürlich ein Klassiker, über den man auch nicht mehr viele Worte verlieren muss. Überraschend an dem Werk, dass der Menschheit ein eher schlechtes Zeugnis ausstellt ist neben seiner ungewöhnlichen und in unterschiedlichen Rückblenden erzählte Geschichte die auffallend dynamische Kameraführung bei den Szenen im Wald, die immer nah am Geschehen ist und mit den Protagonisten förmlich durch den Wald hetzt. Zwar bezieht sich der 1950 gedrehte Streifen schon auch sehr auf japanische Verhältnisse und überlässt letztlich auch dem Zuschauer die Frage nach der eigentlichen Wahrheit und dennoch macht das dem Sehvergnügen keinen Abbruch. Klassiker!

Auch die Zweitsichtung hat daran nicht viel verändert. Netter Film über ein aufgedrehtes Mädel im Kampf gegen Vorurteile mit viel 60ies-Charme, bekannten Gesichtern und noch mehr Musik.jogiwan hat geschrieben:Beschwingter Mix aus Komödie, Drama und Musikfilm, wobei hier die Swingin Sixties auch ausgiebig zelebriert werden. Zwischen den unzähligen Tanznummern und der vielen Musik gibt es auch noch eine Geschichte über ein dickes Mädchen im Kampf gegen Rassismus und sonstige Vorurteile im Baltimore der Sechziger-Jahre. Alles hübsch und nicht immer geschmackvoll in Szene gesetzt, macht der Streifen aber auch dank der bekannten Gesichter durchaus Spass, auch wenn er nicht mehr mit dem subversiven Frühwerken von Waters vergleichbar ist. Unser Freudstein hätte sicher eine Freude am Soundtrack und auch ich war bei der Sichtung durchaus angetan... aber wo hab ich bloss schon wieder meinen Toupier-Kamm?
Rashomon

Akira Kurosawas Klassiker über ein Verbrechen und unterschiedliche und subjektive Sichtweisen darüber ist natürlich ein Klassiker, über den man auch nicht mehr viele Worte verlieren muss. Überraschend an dem Werk, dass der Menschheit ein eher schlechtes Zeugnis ausstellt ist neben seiner ungewöhnlichen und in unterschiedlichen Rückblenden erzählte Geschichte die auffallend dynamische Kameraführung bei den Szenen im Wald, die immer nah am Geschehen ist und mit den Protagonisten förmlich durch den Wald hetzt. Zwar bezieht sich der 1950 gedrehte Streifen schon auch sehr auf japanische Verhältnisse und überlässt letztlich auch dem Zuschauer die Frage nach der eigentlichen Wahrheit und dennoch macht das dem Sehvergnügen keinen Abbruch. Klassiker!












