Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Mo 9. Jun 2014, 17:36
Black Shampoo

Eigentlich hätte "Black Shampoo" das Zeugs zu einem ganz, ganz großen Film und die Ausgangslage um den stadtbekannten Friseur/Gigolo ist ja schon zum Schreien, die Darsteller toll und auch das eigentlich recht derbe Finale hat viel Potential, aber in der Mitte geht Greydon Clarks Streifen leider ziemlich die Puste aus und holpert dramaturgisch recht uninspiriert dahin, ohne das etwas nennenswertes passiert. Statt seine etwas haarsträubenden Ereignisse augenzwinkernd zu präsentieren, was aufgrund der Story durchaus auf der Hand liegen würde, ist "Black Shampoo" etwas zu ernst inszeniert, bietet Füllmaterial und kommt nicht so recht vom Fleck. John Daniels ist aber ein richtiger "Hunk" und auch Tanya Boyd sehr hübsch anzsusehen, die Musik ist natürlich groovy und am Ende kommt sogar eine Kettensäge zum Einsatz. Klingt alles gut und doch überzeugt das Endergebnis nur bedingt und so bietet "Black Shampoo" zwar die richtigen Zutaten, die wohl aber leider vom falschen Koch zusammengerührt wurden.
Boys in the Sand

Der Meilenstein der schwulen Filmgeschichte von Regisseur Wakefield Poole, der dank ungewohnte Marketing-Kampagne nicht nur künstlerisch und kommerziell sehr erfolgreich war und ein Jahr vor (!) "Deep Throat" als Wegbereiter des sogenannten "P.orn Chics" zu werten ist, sondern auch seinen Regisseur und Darsteller zu Underground-Stars machte und Fire Island als schwule Reisedestination einen gehörigen Popularitätsschub verhalf. Die drei Episoden mit Musik und ohne Dialoge sind auch recht hübsch anzusehen und während "Bayside" noch eher blümchenhaft daherkommt, geht es in "Poolside" und "Inside" schon etwas heftiger zur Sache.Trotzdem verliert Poole nie die Natürlichkeit der Sache aus den Augen und präsentiert seine vier Darsteller, sowie auch Fire Island von seiner besten Seite. Mann darf zufrieden sein!

Eigentlich hätte "Black Shampoo" das Zeugs zu einem ganz, ganz großen Film und die Ausgangslage um den stadtbekannten Friseur/Gigolo ist ja schon zum Schreien, die Darsteller toll und auch das eigentlich recht derbe Finale hat viel Potential, aber in der Mitte geht Greydon Clarks Streifen leider ziemlich die Puste aus und holpert dramaturgisch recht uninspiriert dahin, ohne das etwas nennenswertes passiert. Statt seine etwas haarsträubenden Ereignisse augenzwinkernd zu präsentieren, was aufgrund der Story durchaus auf der Hand liegen würde, ist "Black Shampoo" etwas zu ernst inszeniert, bietet Füllmaterial und kommt nicht so recht vom Fleck. John Daniels ist aber ein richtiger "Hunk" und auch Tanya Boyd sehr hübsch anzsusehen, die Musik ist natürlich groovy und am Ende kommt sogar eine Kettensäge zum Einsatz. Klingt alles gut und doch überzeugt das Endergebnis nur bedingt und so bietet "Black Shampoo" zwar die richtigen Zutaten, die wohl aber leider vom falschen Koch zusammengerührt wurden.
Boys in the Sand

Der Meilenstein der schwulen Filmgeschichte von Regisseur Wakefield Poole, der dank ungewohnte Marketing-Kampagne nicht nur künstlerisch und kommerziell sehr erfolgreich war und ein Jahr vor (!) "Deep Throat" als Wegbereiter des sogenannten "P.orn Chics" zu werten ist, sondern auch seinen Regisseur und Darsteller zu Underground-Stars machte und Fire Island als schwule Reisedestination einen gehörigen Popularitätsschub verhalf. Die drei Episoden mit Musik und ohne Dialoge sind auch recht hübsch anzusehen und während "Bayside" noch eher blümchenhaft daherkommt, geht es in "Poolside" und "Inside" schon etwas heftiger zur Sache.Trotzdem verliert Poole nie die Natürlichkeit der Sache aus den Augen und präsentiert seine vier Darsteller, sowie auch Fire Island von seiner besten Seite. Mann darf zufrieden sein!













