Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: So 30. Mär 2014, 09:48
The Films of Chester Novell Turner:
Black Devil Doll from Hell

Hui "Black Devil Doll from Hell" ist ja wirklich ganz kleines Kino, das dank "Massacre Video" jetzt auch im Directors Cut und dem originalen Soundtrack wieder unter die Leute gebracht wird. Viel sollte man sich von dem Film ja nicht erwarten und auch die Qualität spottet jeglicher Beschreibung, aber auf der anderen Seite ist der für 4.000 Dollar direkt auf VHS gedrehte Streifen ja schon wieder ein derartiges Kuriosum, dass man als sehr aufgeschlossener Mensch einer Sichtung wohl einfach nicht widerstehen kann. Die Geschichte über die Puppe mit Indianergeist, der seinem Besitzer die geheimsten Wünsche erfüllt und die bibeltreue Jungfrau in eine mannstolle Nymphomanin verwandelt ist ja schon wieder irgendwie lustig und die Effekte sind - obwohl recht funktional - stets sehr einfach zu durchschauen. Erwähnenswert ist dann noch der fiepsige und minimalistische Elektronik-Soundtrack des Regisseurs, der dem ganzen dann noch die Krone aufsetzt und die Hauptdarstellerin Shirley L. Jones, die trotz eingeschränkter Attraktivität auch keine Scheu hat, sich ständig nackisch zu machen. Ein Film aus der untersten Schublade.
Tales from the Quadead Zone

Drei Geschichten über seltsame Begebenheiten: "Food for ?" Eine ärmliche Familie hat darunter zu leiden, dass jeden Tag zu wenig Essen am Tisch steht und während das Essen am Tisch in einem Art Spiel verlost wird, schauen die hungrigen Verlierer durch die Finger, bis eines Tages der Sohn der Familie für dieses Problem eine eigenwillige Lösung hat. "The Brother": Zwei ungleiche Brüder hassen einander und als der eine stirbt, klaut der andere kurzerhand dessen Leichnam um ihm nach dem Tod weiter zu erniedrigen. Doch der Geist kehrt in den gedemütigten Körper zurück und sorgt seinerseits für einen unerwarteten Ausgang der Geschichte. "Unseen Vision": Eine Mutter erzählt ihrem unsichtbaren Kind seltsame Geschichten und wird von der Polizei hops genommen, als sie den entnervten Ehemann ersticht. Aber ist sie einfach durchgeknallt, oder sind ihrer Visionen am Ende tatsächlich real?
Drei Jahre nach dem ähm… Erfolg von "Black Devil Doll from Hell" realisierte Chester Noveill Turner mit dem Episoden-Werk "Tales from the Quadead Zone" und führt das weiter, was er mit seinen Erstling begonnen hat und präsentiert neuerlich spannungsarme Kopfschüttel-Unterhaltung mit fiepsiger Elektronik-Musik. Die erste Geschichte ist so ratzfatz vorbei, dass man aufpassen muss um den lahmen Gag nicht zu versäumen, während die zweite Geschichte dank des ewig fluchenden Hauptdarstellers kaum zu ertragen. Abgerundet wird das Ganze dann noch mit einer Art Rahmengeschichte, in der neuerlich Shirley L. Jones den Bildschirm mit ihrem nicht vorhandenen Talent bereichert und tolle Videoeffekte aufgefahren werden. Hilft leider alles nix und "Tales from the Quadead Zone" ist dann neuerlich cineastischer Bodensatz, der dank VHS-Master auch neuerlich in grottiger Bildqualität präsentiert wird. Im mitgelieferten Making-Of entpuppt sich Herr Turner zwar als durchaus sympathischer Mensch, aber irgendwie bin ich nicht darüber böse, dass er von der Realisierung weiterer Filme Abstand genommen hat.
Black Devil Doll from Hell

Hui "Black Devil Doll from Hell" ist ja wirklich ganz kleines Kino, das dank "Massacre Video" jetzt auch im Directors Cut und dem originalen Soundtrack wieder unter die Leute gebracht wird. Viel sollte man sich von dem Film ja nicht erwarten und auch die Qualität spottet jeglicher Beschreibung, aber auf der anderen Seite ist der für 4.000 Dollar direkt auf VHS gedrehte Streifen ja schon wieder ein derartiges Kuriosum, dass man als sehr aufgeschlossener Mensch einer Sichtung wohl einfach nicht widerstehen kann. Die Geschichte über die Puppe mit Indianergeist, der seinem Besitzer die geheimsten Wünsche erfüllt und die bibeltreue Jungfrau in eine mannstolle Nymphomanin verwandelt ist ja schon wieder irgendwie lustig und die Effekte sind - obwohl recht funktional - stets sehr einfach zu durchschauen. Erwähnenswert ist dann noch der fiepsige und minimalistische Elektronik-Soundtrack des Regisseurs, der dem ganzen dann noch die Krone aufsetzt und die Hauptdarstellerin Shirley L. Jones, die trotz eingeschränkter Attraktivität auch keine Scheu hat, sich ständig nackisch zu machen. Ein Film aus der untersten Schublade.
Tales from the Quadead Zone

Drei Geschichten über seltsame Begebenheiten: "Food for ?" Eine ärmliche Familie hat darunter zu leiden, dass jeden Tag zu wenig Essen am Tisch steht und während das Essen am Tisch in einem Art Spiel verlost wird, schauen die hungrigen Verlierer durch die Finger, bis eines Tages der Sohn der Familie für dieses Problem eine eigenwillige Lösung hat. "The Brother": Zwei ungleiche Brüder hassen einander und als der eine stirbt, klaut der andere kurzerhand dessen Leichnam um ihm nach dem Tod weiter zu erniedrigen. Doch der Geist kehrt in den gedemütigten Körper zurück und sorgt seinerseits für einen unerwarteten Ausgang der Geschichte. "Unseen Vision": Eine Mutter erzählt ihrem unsichtbaren Kind seltsame Geschichten und wird von der Polizei hops genommen, als sie den entnervten Ehemann ersticht. Aber ist sie einfach durchgeknallt, oder sind ihrer Visionen am Ende tatsächlich real?
Drei Jahre nach dem ähm… Erfolg von "Black Devil Doll from Hell" realisierte Chester Noveill Turner mit dem Episoden-Werk "Tales from the Quadead Zone" und führt das weiter, was er mit seinen Erstling begonnen hat und präsentiert neuerlich spannungsarme Kopfschüttel-Unterhaltung mit fiepsiger Elektronik-Musik. Die erste Geschichte ist so ratzfatz vorbei, dass man aufpassen muss um den lahmen Gag nicht zu versäumen, während die zweite Geschichte dank des ewig fluchenden Hauptdarstellers kaum zu ertragen. Abgerundet wird das Ganze dann noch mit einer Art Rahmengeschichte, in der neuerlich Shirley L. Jones den Bildschirm mit ihrem nicht vorhandenen Talent bereichert und tolle Videoeffekte aufgefahren werden. Hilft leider alles nix und "Tales from the Quadead Zone" ist dann neuerlich cineastischer Bodensatz, der dank VHS-Master auch neuerlich in grottiger Bildqualität präsentiert wird. Im mitgelieferten Making-Of entpuppt sich Herr Turner zwar als durchaus sympathischer Mensch, aber irgendwie bin ich nicht darüber böse, dass er von der Realisierung weiterer Filme Abstand genommen hat.















