Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: So 3. Nov 2013, 09:56
Blackploitation-Double-Fietscha:
Blackenstein

Trashiger Low-Budget-Blackploitation-Flick über einen Kriegsversehrten, der von dem renommierten Wissenschaftler Dr. Stein auf Betreiben seiner hübschen Verlobten Winifried ein paar neue Gliedmaßen verpasst bekommt. Da der eifersüchtige Butler des Doktors jedoch selbst ein Auge auf die hübsche Frau geworfen hat und gemeinerweise das DNA-Süppchen für den Patienten vertauscht, mutiert dieser dann zum Monster und mordet sich wahllos durch die Gegend. Was sich in der Inhaltsangabe ja noch irgendwie lustig und unterhaltsam anhört, entpuppt sich in der Realität aber als ziemlich lahmes Filmchen, in dem auch nur sehr wenig aus der Grundidee, den Locations, Darstellern und sonstigen Möglichkeiten herausgeholt wird. Das Monster schmoddert sich jedenfalls ziemlich lustlos durch die Gegend und die episodenhaften Handlung auch der Rest des lahmen Streifens ist kaum der Rede wert. Leider langweilig!
Blacula

Herrlich grooviger, bunter und unterhaltsamer Blackploitation-Film, in dem ein afrikanischer Prinz vom Grafen Dracula persönlich verflucht wird und Jahrzehnte später von zwei schwulen Innenarchitekten irrtümlich wieder zum Leben erweckt wird. Dieser glaubt dann seine ehemalige Frau wieder zu erkennen und stalkt diese als Blacula bis in die hippsten Nachtclubs. Als Horrorfilm funzt "Blacula" wohl nur bedingt und spannend oder atmosphärisch ist William Crains Film ja nicht unbedingt ausgefallen. Dafür glänzt der Film aber mit viel toller Musik, Polyester-Klamotten, tollen Darstellern mit turmhohen Afros und jeder Menge Lebensgefühl der Siebziger. Schon die Title-Credits mit funky Disco-Bläsern sorgt für das erste Aha-Erlebnis und auch der Rest der untoten Blutsauger-Saga ist mit viel Liebe und Soul inszeniert. Die beschwingte Sause hat mir ja dann auch sehr gut gefallen und warum die Meinungen auf der OFDB eher negativ sind, kann ich nach meiner gestrigen Sichtung nicht so richtig nachvollziehen. Bei mir wippte aufgrund des tollen Soundtracks jedenfalls ständig der Fuss und auch der Rest der "shake-a-delic"-Dracula-Sause hat mir sehr gut gefallen.
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Blackenstein

Trashiger Low-Budget-Blackploitation-Flick über einen Kriegsversehrten, der von dem renommierten Wissenschaftler Dr. Stein auf Betreiben seiner hübschen Verlobten Winifried ein paar neue Gliedmaßen verpasst bekommt. Da der eifersüchtige Butler des Doktors jedoch selbst ein Auge auf die hübsche Frau geworfen hat und gemeinerweise das DNA-Süppchen für den Patienten vertauscht, mutiert dieser dann zum Monster und mordet sich wahllos durch die Gegend. Was sich in der Inhaltsangabe ja noch irgendwie lustig und unterhaltsam anhört, entpuppt sich in der Realität aber als ziemlich lahmes Filmchen, in dem auch nur sehr wenig aus der Grundidee, den Locations, Darstellern und sonstigen Möglichkeiten herausgeholt wird. Das Monster schmoddert sich jedenfalls ziemlich lustlos durch die Gegend und die episodenhaften Handlung auch der Rest des lahmen Streifens ist kaum der Rede wert. Leider langweilig!
Blacula

Herrlich grooviger, bunter und unterhaltsamer Blackploitation-Film, in dem ein afrikanischer Prinz vom Grafen Dracula persönlich verflucht wird und Jahrzehnte später von zwei schwulen Innenarchitekten irrtümlich wieder zum Leben erweckt wird. Dieser glaubt dann seine ehemalige Frau wieder zu erkennen und stalkt diese als Blacula bis in die hippsten Nachtclubs. Als Horrorfilm funzt "Blacula" wohl nur bedingt und spannend oder atmosphärisch ist William Crains Film ja nicht unbedingt ausgefallen. Dafür glänzt der Film aber mit viel toller Musik, Polyester-Klamotten, tollen Darstellern mit turmhohen Afros und jeder Menge Lebensgefühl der Siebziger. Schon die Title-Credits mit funky Disco-Bläsern sorgt für das erste Aha-Erlebnis und auch der Rest der untoten Blutsauger-Saga ist mit viel Liebe und Soul inszeniert. Die beschwingte Sause hat mir ja dann auch sehr gut gefallen und warum die Meinungen auf der OFDB eher negativ sind, kann ich nach meiner gestrigen Sichtung nicht so richtig nachvollziehen. Bei mir wippte aufgrund des tollen Soundtracks jedenfalls ständig der Fuss und auch der Rest der "shake-a-delic"-Dracula-Sause hat mir sehr gut gefallen.
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