Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch
Verfasst: Fr 27. Sep 2013, 09:43
Destination Death

Italienischer Horrorstreifen mit sehr unterdurchschnittlicher Geschichte irgendwo zwischen "Final Destination" und uninspirierten Slasher, über eine verfluchte Polaroid-Sofortbildkamera (!), die neben seinen bisweilen sehr, sehr nervigen Charakteren auch etwas an der schludrigen Umsetzung krankt. Ein Teil des Streifens wurde wohl in Marokko gedreht, der Rest des Streifens dann irgendwo in einem (vermutlich) italienischen Waldstück, dass dem Zuschauer aber als Atlas-Gebirge verkauft werden soll und bei dem dann ordentlich improvisiert wurde. Die haarsträubende Geschichte selbst entbehrt nicht einer unfreiwilligen Komik, hat neben unlogischen Momenten ein wirklich doofes Ende und dass Gasperonis Werk nicht vollkommen untergeht, verdankt er seinem trashigen Charme, hölzernen und für die Rolle viel zu alten Darsteller und ein paar blutigen Effekten, die "Destination Death" zu einem trotzdem eher mittelprächtigen Vergnügen machen, dem man sich aus Interesse an aktuellen, italienischen Genre-Produktionen aber durchaus aussetzen kann.
Assault - Anschlag bei Nacht

Carpenter ist imho immer dann am besten, wenn er sich auf die wesentlichen Dinge reduziert und seine Filme nicht mit unnötigen Schnickschnack vollstopft. Und in keinem Film kommt das besser zur Geltung, als in dem minimalitischen "Assault - Anschlag bei Nacht". Großartiger Film!

Italienischer Horrorstreifen mit sehr unterdurchschnittlicher Geschichte irgendwo zwischen "Final Destination" und uninspirierten Slasher, über eine verfluchte Polaroid-Sofortbildkamera (!), die neben seinen bisweilen sehr, sehr nervigen Charakteren auch etwas an der schludrigen Umsetzung krankt. Ein Teil des Streifens wurde wohl in Marokko gedreht, der Rest des Streifens dann irgendwo in einem (vermutlich) italienischen Waldstück, dass dem Zuschauer aber als Atlas-Gebirge verkauft werden soll und bei dem dann ordentlich improvisiert wurde. Die haarsträubende Geschichte selbst entbehrt nicht einer unfreiwilligen Komik, hat neben unlogischen Momenten ein wirklich doofes Ende und dass Gasperonis Werk nicht vollkommen untergeht, verdankt er seinem trashigen Charme, hölzernen und für die Rolle viel zu alten Darsteller und ein paar blutigen Effekten, die "Destination Death" zu einem trotzdem eher mittelprächtigen Vergnügen machen, dem man sich aus Interesse an aktuellen, italienischen Genre-Produktionen aber durchaus aussetzen kann.
Assault - Anschlag bei Nacht

Carpenter ist imho immer dann am besten, wenn er sich auf die wesentlichen Dinge reduziert und seine Filme nicht mit unnötigen Schnickschnack vollstopft. Und in keinem Film kommt das besser zur Geltung, als in dem minimalitischen "Assault - Anschlag bei Nacht". Großartiger Film!













