Uff, bei mir hat sich auch eine lange Liste von gesehenen Filmen angesammelt.
Ich kam zu nix, weil ich die Tage "künstlerisch aktiv" war (
gell, freudschi? 
).
An manche Streifen kann ich mich gar nicht mehr so detailliert erinnern

so dass eine angemessene Kürzestrezension schwierig werden dürfte. OK, ich tu mein Bestes:
Die verschlossene Tür (GB 1967; Regie: David Greene)
7/10 Punkten
Sehr solide gespielter Insel-Grusler, der untypischerweise nicht bei Nacht und Nebel, sondern am hellichten Tag für Gänsehautatmosphäre sorgt. Und das recht erfolgreich, obwohl die Handlung etwas langsam in die Gänge kommt. Aber die Charaktere, allen voran Oliver Reed, sorgen dafür, dass kaum Langeweise aufkommt. Die 18er-Freigabe ist ein Rätsel, da der Film in Sachen Gewalt sehr zurückhaltend ist.
Beast of The Yellow Night (Philippinen/USA 1971; Regie: Eddie Romero)
4/10 Punkten
Äußerst durchwachsen, dieser Werwolfheuler. Es gibt ein paar gute, horrormäßige Einfälle, sprich: Special Effects, aber leider auch viel zu viele belanglose Füllszenen. Aufgrund seiner exotischen Herkunft interessant, für ein normales Publikum aber absolut nicht geeinet (sind hier normale Leute anwesend?).
Blood Oath (USA 2007; Regie: David Buchert)
1/10 Punkten
Teenager im Wald, ein irrer Mörder... und wenn das ganze dann auch noch von Troma und zudem extrem billig produziert wurde, dann kapituliert auch der tapferste Trashfan. Langweilig und doof - und nicht mal einen eigenen Thread wert!
Space Transformers (USA/CAN 2011; Regie: Paul Ziller)
4/10 Punkten
Ein Komet, der auf die Erde niedergeht und in dem ein Golem steckt - so hab ich das zumindest verstanden.
Wie fast alles von Syfy/Asylum leidlich unterhaltsam und belanglos.
Die Kettenreaktion (AUS 1980; Regie: Ian Barry)
5/10 Punkten
Nicht wirklich überzeugende Mischung aus Action und Öko-Thriller. Den angeblichen Gastauftritt von Mel Gibson muss ich wohl verschlafen haben.
Nacht der Zombies (USA 1981; Regie: Joel M. Reed)
4/10 Punkten
Dieser unterbelichtete Zombie-Schmarrn ist sozusagen ein Klassiker des schlechten Films. Die Sets sind billig und schlecht bzw gar nicht ausgeleuchtet, damit man bloß keinen Aufwand mit Kulissen betreiben musste. Die Schauspieler agieren recht lustlos und bis endlich der erste Zombie auf der Bildfläche erscheint, ist man fast selbst schon einer. Ken Wiederhorn hat schon Jahre zuvor gezeigt, wie man's besser macht.
Orion-3000 - Raumfahrt des Schreckens (I 1966; Regie: Antonio Margheriti)
6/10 Punkten
Naiv, trashig, bunt und inzwischen auch schön altmodisch. Das lässt das Herz des Trash- und Italofans höher schlagen. Italiens Antwort auf Raumpatrouille Orion?
Sleepaway Camp 2 (USA 1988; Regie: Michael A. Simpson)
5/10 Punkten
Teenie-Slasher nach sattsam bekannten Schema F, billig und - immerhin! - recht blutig. Und irgendwo auch ein kleiner Klassiker seiner Gattung.
Wrong Turn 6 (USA 2014; Regie: Valeri Milev)
6/10 Punkten
Nach dem enttäuschenden Teil 5, darf man zumindest teilweise Entwarnung geben. Zwar sind die osteuropäischen Schauplätze noch immer so offensichtlich osteuropäisch, wie die Versuche der Ausstatter lächerlich misslungen sind, uns weismachen zu wollen, das ganze würde in den USA spielen. Aber immerhin bekommt man auch hierzulande endlich mal wieder ein ungekürzte Fassung serviert, die es goremäßig dann auch in sich hat.
Story? Wer braucht denn sowas...
Magdalena - vom Teufel bessessen (D 1974; Regie: Walter Boos)
6/10 Punkten
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie gefällt mir dieses dämliche, billige und unbeholfene Exorzismus-Plagiat. Beginnt wie Tatort und wird dann immer versauter. Für einen so billigen Schnellschuss hat man wundersamerweise auch ein paar bekannte Gesichter verpflichten können. Leider ist dieser Streifen praktisch in der Versenkung verschwunden, da er nie auf DVD erschienen ist und die VHS inzwischen Seltenheitswert genießt.
Zeigt den doch mal endlich im Fernsehen, am Besten im Kinderprgramm!
