Re: Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?
Verfasst: Fr 20. Mär 2015, 19:58
Under the Bed (USA 2012; Regie: Steven C. Miller) 5/10 Punkten
Gruselfilm um zwei Brüder, die einem mysteriösen Monster unter dem Bett u.a. mit einer Kettensäge zu Leibe rücken wollen. Wie und warum das Monster da unters Bett gekommen ist, erfährt man leider nicht. Das ist schade, denn so verschenkt der handwerklich und schauspielerisch sehr solide Film viel Potenzial, weil man nie so recht weiß, was das Ganze soll. Eine kurze Pseudoerklärung (mehr will man in einem Monsterfilm ja nicht) und eine straffere Erzählweise hätten dem ansonsten gelungenen Genrebeitrag sicher gut getan.
Entsetzen - Dem Grauen auf der Spur (USA 1981; Regie: William Malone) 6/10 Punkten
William Malones Erstling ist leider noch ein arg billiges Monsterfilmchen über einen Syngenor (synthetisch genetischer Organismus), der sich durch L.A. meuchelt. Das Monster ist immer nur sehr kurz zu sehen, und von Special Effects zu sprechen, wäre fast übertrieben. Und doch schafft es Malone, mit geringen Mitteln Spannung zu erzeugen. Trotz aller Mängel macht der Film letztendlich deutlich, dass von diesem Mann noch einiges mehr zu erwarten ist.
New York antwortet nicht mehr - The Ultimate Warrior (USA 1975; Regie: Robert Clouse) 7/10 Punkten
Gelungene Endzeitvision mit Starbesetzung und einigen Härten. Kein amerikanischer Mad Max, für Freunde postapokalyptischen Horrors dennoch unbedingt sehenswert. Die noch immer bestehende Indizierung kann ich nicht nachvollziehen: Sowohl die Gesicht-auf-glühende-Kohlen-Szene als auch die Hand-ab-Sequenz geschehen weitestgehend im Off. Da werden heutzutage von der FSK ganz andere Sachen durchgewunken.
Pakt der Rache (USA 2011; Regie: Roger Donaldson) 7/10 Punkten
Spannender Rachethriller, der jedoch - genau wie John Badhams Gegen die Zeit - die Frage aufwirft, warum sich Profikiller bzw. -kriminelle auf das Risiko einlassen sollten, einen absoluten Laien dazu zu zwingen, eine schwere Straftat wie Mord zu begehen, anstatt diese, ggf. gegen entsprechende Bezahlung, einfach selbst schnell und professionell zu erledigen. Wer diese unlogische Prämisse ausblendet, hat mit Pakt der Rache garantiert seinen Spaß.
Trespass (USA 2011; Regie: Joel Schumacher) 6/10 Punkten
Home Invasion und kein Ende: Dieses Mal erwischt es einen Diamantenhändler, von dem die Eindringlinge annehmen, dass er alle seine Diamanten zuhause im Safe hat (blöde Idioten!). Nach der etwas mißglückten Einführung, die die Personen und ihre Beziehung zueinander etwas vernachlässigt, geht es ordentlich zur Sache und man wird genregerecht unterhalten. Einen neuen Meilenstein des Genres hat Joel Schumacher dieses Mal aber nicht geschaffen.
Gruselfilm um zwei Brüder, die einem mysteriösen Monster unter dem Bett u.a. mit einer Kettensäge zu Leibe rücken wollen. Wie und warum das Monster da unters Bett gekommen ist, erfährt man leider nicht. Das ist schade, denn so verschenkt der handwerklich und schauspielerisch sehr solide Film viel Potenzial, weil man nie so recht weiß, was das Ganze soll. Eine kurze Pseudoerklärung (mehr will man in einem Monsterfilm ja nicht) und eine straffere Erzählweise hätten dem ansonsten gelungenen Genrebeitrag sicher gut getan.
Entsetzen - Dem Grauen auf der Spur (USA 1981; Regie: William Malone) 6/10 Punkten
William Malones Erstling ist leider noch ein arg billiges Monsterfilmchen über einen Syngenor (synthetisch genetischer Organismus), der sich durch L.A. meuchelt. Das Monster ist immer nur sehr kurz zu sehen, und von Special Effects zu sprechen, wäre fast übertrieben. Und doch schafft es Malone, mit geringen Mitteln Spannung zu erzeugen. Trotz aller Mängel macht der Film letztendlich deutlich, dass von diesem Mann noch einiges mehr zu erwarten ist.
New York antwortet nicht mehr - The Ultimate Warrior (USA 1975; Regie: Robert Clouse) 7/10 Punkten
Gelungene Endzeitvision mit Starbesetzung und einigen Härten. Kein amerikanischer Mad Max, für Freunde postapokalyptischen Horrors dennoch unbedingt sehenswert. Die noch immer bestehende Indizierung kann ich nicht nachvollziehen: Sowohl die Gesicht-auf-glühende-Kohlen-Szene als auch die Hand-ab-Sequenz geschehen weitestgehend im Off. Da werden heutzutage von der FSK ganz andere Sachen durchgewunken.
Pakt der Rache (USA 2011; Regie: Roger Donaldson) 7/10 Punkten
Spannender Rachethriller, der jedoch - genau wie John Badhams Gegen die Zeit - die Frage aufwirft, warum sich Profikiller bzw. -kriminelle auf das Risiko einlassen sollten, einen absoluten Laien dazu zu zwingen, eine schwere Straftat wie Mord zu begehen, anstatt diese, ggf. gegen entsprechende Bezahlung, einfach selbst schnell und professionell zu erledigen. Wer diese unlogische Prämisse ausblendet, hat mit Pakt der Rache garantiert seinen Spaß.
Trespass (USA 2011; Regie: Joel Schumacher) 6/10 Punkten
Home Invasion und kein Ende: Dieses Mal erwischt es einen Diamantenhändler, von dem die Eindringlinge annehmen, dass er alle seine Diamanten zuhause im Safe hat (blöde Idioten!). Nach der etwas mißglückten Einführung, die die Personen und ihre Beziehung zueinander etwas vernachlässigt, geht es ordentlich zur Sache und man wird genregerecht unterhalten. Einen neuen Meilenstein des Genres hat Joel Schumacher dieses Mal aber nicht geschaffen.