Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Die fabelhafte Welt der Amélie

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xte Erneutsichtung!

South Park - Bigger, Longer & Uncut

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Ich bin zwar kein großer Fan der Serie, aber "South Park - Bigger, longer & uncut" ist einfach ein grandioser Spaß, in dessen Zuge u.a. vor allem amerikanische Doppelmoral und militante Organisationen unter dem Deckmantel des Jugendschutzs eins vor den Latz bekommen. In der englischen Originalfassung bleibt im Verlauf des Streifens ja wirklich kein Auge trocken und die Idee, allerlei gesellschaftliche, soziale Missstände, Rassismus, Populismus und Sinnlosigkeit bestimmter Dinge aus der wertungsfreien Kinder-Perspektive und mit viel eingängigen Songs zu zeigen ist sowieso schlichtweg grandios. Zwar schießt der Streifen dabei durchaus etwas über sein Ziel hinaus, aber das stört mich im Falle von Trey Parker und Konsorten überhaupt nicht. "South Park: Der Film" rockt einfach!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Brennende Rache

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Etwas überdurchschnittlicher Slasher, der neben seiner innovationsfreien Geschichte im Fahrwasser von "Freitag der 13." vor allem durch seine härteren Effekte und ein paar gelungenen Schock-Momenten punkten kann, bei dem der Zuschauer auch etwas an der Nase herumgeführt wird. Ansonsten gibt es nicht viel Neues in Slasherhausen und "Brennende Rache" krankt auch etwas daran, dass man ja von Anfang an weiß, wer für die grausamen Morde verantwortlich ist und die als "Kinder" titulierten Personen in dem "Teenie-Slasher" mindestens genauso alt sind, wie ihre Aufseher, was auch immer wieder zum schmunzeln anregt. Aber ansonsten ist Tony Maylam danke etwas nackter Haut, einer Prise Humor und den bereits erwähnten und harten Einlagen von Tom Savini ein gut zu guckender Streifen gelungen, der Fans von derartigen Werken inklusive meiner Wenigkeit auch nicht enttäuscht.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Angst (Exportfassung)

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und sowas aus Österreich... Gerald Kargl drehte ja ohne Rücksicht auf Verluste und quasi in Echtzeit den vollkommen sinnlosen, willkürlichen und von realen Begebenheiten inspirierten Dreifach-Mord eines frisch aus der Haft entlassenen Sadisten und ersparte weder dem Zuschauer noch seinen Protagonisten etwas. Statt vieler Dialoge gibt es in dem Streifen, der mit extravaganten Kamera-Perspektiven aus der Sichtweise des Killer gedreht wurde ein Voice-Over mit den Gedanken des Killers, der "Angst" auch zweifelsfrei sehr verstörend daherkommen lässt. Hätte mir jedenfalls nicht gedacht, dass gerade aus Österreich ein Filmchen kommt, dass mit "Henry - Portrait of a Serial Killer" ebenbürtig ist. Ich würde sogar behaupten, dass ich "Angst" sogar noch erschreckender und intensiver empfand. Die spanische DVD bietet den Streifen dann nicht nur in Deutsch, sondern auch mit der 7-minütigen Prolog-Szene, die wohl für die deutsche DVD-Auswertung entfernt wurde und das Ganze dann nochmals eine Spur dokumentarischer daherkommen lässt. Ein echter Schocker!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

American Werewolf

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Hmm... wenn mit einem Film immer wieder das Wort "Klassiker" gewählt wird und ein Großteil der OFDB-User die 9/10-Karte ziehen, ist die Erwartung natürlich zwangsläufig etwas höher, als bei herkömmlichen Filmen. Ganz überzeugt hat mich John Landis' "American Werewolf" aber nicht und zieht man die gelungene Verwandlungsszene und das überspitzt-groteske Finale am Piccadilly Circus ab, bleibt ja eigentlich nicht mehr sonderlich viel übrig. Die etwas plumpe Love-Story, der ermittelnde Arzt samt tollpatschiger Scotland Yard-Beamte, die Besuche der Toten und das viel zu abrupte Ende haben mich jedenfalls weniger überzeugt und auch wenn im Verlauf des Streifens kaum Langeweile aufkommt, hätte ich mir doch etwas mehr erwartet als eine etwas einfach gestrickte und leicht überdurchschnittliche Horrorstory mit ein paar schwarzhumorigen Einlagen. Da lob ich mir meinen Waldamar, der rockt die Bude auch mit weniger Special-Effects.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Rain of Fire

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Nachdem Alberto de Martino mit "Schwarze Messe der Dämonen" im Jahre 1974 schon einen netten Rip-Off von Friedkins "Der Exorzist" geschaffen hat, war drei Jahre später "Das Omen 1 & 2" dran, der in "Inferno 2000" a.k.a. "Rain of Fire" zu einem netten Filmchen verbraten wurde. Die Geschichte über den Industriellen, der eine thermonukleare Anlage bauen möchte und durch düstere Anzeichen bemerkt, dass er einen Antichristen in die Welt gesetzt hat, der mit ebendieser Anlage die Apokalypse einläuten wird, fand ich durchaus gelungen und de Martino lässt die Geschichte immer hübsch an der Grenze zwischen Okkult-Horror und Paranoia-Thriller entlang schlittern. Neben einer hübschen und etwas psychedelischen Traumsequenz gibt es auch noch ein, zwei herbere Szenen und ein toller Cast und exotische Schauplätze rund um den Globus runden die ganze Sause recht harmonisch ab. Nur beim etwas unspektakulären Ende hätte man durchaus noch etwas nachbessern können. Dennoch kurzweilig, unterhaltsam und hübsch gemacht!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Das Rätsel des silbernen Halbmonds (engl. Langfassung)

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"Das Rätsel des silbernen Halbmonds" ist eigentlich ein recht okayer Streifen, der jedoch meines Erachtens im Vergleich zu anderen Werken aus der Dschallo-Kiste doch etwas abfällt und daher nicht zu meinen absoluten Lieblingen zählt. Zwar ist der Streifen routiniert, hübsch und kurzweilig heruntergekurbelt und bietet mit Marina Malfatti, Petra Schürmann, Marisa Mell und der gläsernen Uschi auch ein paar hübsche Mädels, aber statt Charme, Spannung oder dergleichen ist Lenzis Streifen ja eher eine Art Nummer-Revue in der nach der Reihe die erwähnten Mädels auch gleich einmal einem ominösen Killer zum Opfer fallen, Komissar Zufall etwas zu offensichtilch agiert und Antonio Sabato ist auch nicht das sympathische Gesicht, das ich mir in der Rolle des Helden erwarte. Die vielen Charaktere, überstürzten Schauplatzwechsel und Plottwists fand ich gestern auch irgendwie nicht so passend. Alles in allem schon leicht überdurchschnittlich und gut zu gucken, aber Kracher geht dann doch irgendwie anders und mehr Malfatti und Mell hätte auch nicht geschadet.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Funeral Parade of Roses

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Ziemlich krawallige, freizügige und unorthodoxe Mischung aus Underground-, Advantgarde- und Experimentalkino und Milieustudie der japanischen Gay-Szene Ende der Sechziger Jahre, dass so überhaupt keine Gefangenen macht. Regisseur Toshio Matsumoto liefert in "Funeral Parade of Roses" eine eigentlich recht herbe, witzige und vor visuellen Ideen überbordende Geschichte über die Transe Eddie, in der sich surreale Bilder und dokumentarische Bilder abwechseln, Drogenkonsum und Sex gezeigt wird und nebenher auch noch mit flotten Moves in Gayclubs getanzt wird. Alles hübsch gegen Erwartungen und Sehgewohnheiten gebürstet und auch noch einen maßgeblichen Einfluss auf Stanley Kubricks "A Clockwork Orange" gehabt haben soll. Ergo: alles super! Dass "Funeral Parade of Roses" - wie auf der OFDB angegeben - in deutscher Sprache unter dem Titel "Pfahl in meinem Fleisch" in den Kinos gelaufen sein soll, wage ich an dieser Stelle aufgrund des Inhalts und der drastischen Bilder am Ende trotzdem zu bezweifeln. Wenn ja - Bildstörung übernehme sie!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

The Bay

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Etwas durchwachsener Found-Footage-Parasiten-Horror mit Öko-Botschaft im Wiki-Leaks-Style bei dem eine Nachwuchs-Reporterin auch Jahre nach dem Ereignis noch immer vollkommen geschockt und fast schon apathisch in die Kamera spricht und mit Hilfe von Film-, Handykamera-, und Skype-Material die Geschichte eines malerischen Küstenortes erzählt, in dem sich ausgerechnet am Unabhängigkeitstag eine Katastrophe abgespielt hat. Alles recht solide und gruselig und ein paar gelungene Schock- und Ekelmomente inklusive körperliches Unbehagen beim Zuschauer bietet "The Bay" dann auch zweifelslos, allerdings fand in den verbissenen Ernst der hier bisweilen an den Tag gelegt wird, schon manchmal wieder unfreiwillig komisch. Außerdem gibts auch ein paar arg unlogische Momente, die den Sehgenuß ebenfalls etwas schmälern. Wer Filme aus der Found-Footage-Kiste mag, wird mit "The Bay zwar sicher gut bedient, aber mehr als leicht überdurchschnittliche Ware ist dabei jedoch nicht rausgekommen.

Cujo

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ch muss an dieser Stelle anmerken, dass ich das Buch schon nicht so besonders fand und auch der Streifen hat mich gestern dann auch so überhaupt nicht überzeugt. Zwar ist das Bernhardiner-Hündchen wirklich hübsch auf Tollwut getrimmt, aber die Panik und die ausweglose Situation einer verzweifelten Mutter, die der Film vermitteln soll, hat sich so überhaupt nicht auf mich übertragen. Viel mehr gibt es in der verlängerten Fassung lahme Beziehungsprobleme und mehrere Handlungsstränge die erklären sollen, warum sich niemand auf die Suche nach der Mutter mit ihrem Kind macht, während das Killerdoggie erst in der zweiten Halbzeit so richtig aufdrehen darf. Trotz Dee Wallace, die ich ja immer gerne sehe, und der routiernierten Inszenierung ist der Streifen daber dennoch ziemlich mau und die Entwicklungen sind für mein Empfinden leider so gar nicht schlüssig - aber darüber kann man ja durchaus streiten.

Extremities

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Solide gedrehtes und noch besser gespieltes Drama mit Farrah Fawcett, dass in der ersten Hälfte doch recht herb daherkommt und schon etwas arg in Richtung Exploitation tendiert, während die zweite Halbzweit dann eher in Richtung Psycho-Kammerspiel geht und davon lebt, dass man als Zuschauer nicht erahnen kann, wie weit das Opfer tatsächlich gehen wird, wenn im Garten bereits ein Grab ausgehoben wird. Neben der Selbstjustiz-Thematik wird aber auch die Hilflosigkeit von Vergewaltigungsopfern und die Machtlosigkeit der Justiz thematisiert und die Geschichte und die seinerzeitigen Diskussionen haben auch sicher zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung beigeholfen. Insofern ein wichtiger Film mit einer eindeutigen Botschaft, dem man auch verzeiht, dass er etwas zu reißerisch daherkommt. Die Golden Globe-Nominierung für Fawcett im Jahre 1986 gab es aber vollkommen zu recht und vor mir aus hätte sie den auch bekommen dürfen.

Ein Sprung in der Schüssel

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Ziemlich doofe, aber auch irgendwie unterhaltsame Untoten-Komödie, in der auch Streifen wie "Indiana Jones", "Taxi Driver" "Der Exorzist" oder "Poltergeist" aufs Korn genommen werden. Die episodenhafte, hysterische und nahezu blutarme Handlung dient auch eher dazu, einen Kalauer und harmlosen Gag nach dem anderen abzulassen, wobei nur ein Bruchtteil dessen auch tatsächlich zünden bzw. witzig sind. Andererseits bietet "Hysterical" neben sympathischen Darstellern und einem kurzweiligen Handlungsverlauf auch ein paar eindrucksvolle Momente wie z.B. das "Auftauchen" von Richard Kiel, die das Werk aus der Masse von Spoof-Movies auf positive Weise abheben. Der Streifen ist aber dann doch irgendwie lustig und hat auch viele sympathische Ideen, sodass man sich in Erwartung eines harmlosen Streifens auch durchaus unterhalten fühlen kann. "Ein Sprung in der Schüssel" ist aber eher was für den verregneten Sonntagnachmittag, als für die Wochenend-Primetime.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Die Frau in Schwarz

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Recht düsterer Gothic-Grusler aus den reanimierten, englischen Hammer-Studios, der wohl auch in den Kinos vollkommen zu recht gut gelaufen ist. Die Geschichte über eine rachsüchtige Dame aus dem Jenseits, die es auf die Kinder eines Ortes abgesehen hat, ist auch recht gelungen und sehr schön in Szene gesetzt. Statt nur auf Atmosphäre, schöne Schauplätze und inflationärem Einsatz der Nebelmaschine zu setzen, bietet der Streifen aber leider auch auf zahlreiche Jump-Scares, was zur Folge hat, dass man sich zwar nicht gruselt, aber andauernd erschreckt. Daniel Radcliffe macht seine Sache als verwitweter Rechtsanwalt jedenfalls sehr gut und auch der restliche Cast ist sehr passend gewählt. Insgesamt gesehen ist "Die Frau in Schwarz" jedenfalls überraschend gut gelungen, bietet ein nettes Finale und Fans von oldskooligen Werken können durchaus einen Blick riskieren.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Big Fish

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Fantasievoller und optisch ansprechender Streifen von Tim Burton, der mich bis auf das rührselige Ende aber nicht so wirklich begeistert hat. Die Story von "Big Fish" ist ja ungefähr so, wie ich mir wohl "Forrest Gump" vorstellen würde und das Pladöyer für Träumer/Lügner hat mich einfach nicht wirklich angesprochen. Das liegt aber wohl auch daran, dass ich Selbstdarsteller und Leutchen, die ihr Leben - egal aus welcher Intention heraus - schönlügen, sowieso sehr nervig finde und auch das Verhältnis zu meinen Erzeugern nicht das Beste ist. Abgesehen von der moralinsauren Botschaft gibt es aber nicht viel zu meckern und die Darstellerriege macht ihre Sache recht gut und "Big Fish" kommt ja auch sehr hübsch daher. Irgendwie hat es aber schon einen Grund, wenn man sich vor bestimmten Streifen jahrelang drückt.

Lost in Translation

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Wunderbar schöner, melancholischer, witziger und unspektakulärer Streifen über zwei verwandte und einsame Seelen die sich in in Tokyo treffen und gemeinsam die exotische Welt erkunden. Sofia Coppola schafft es auf unaufgeregte und augenzwinkernde Weise die Unterschiede zwischen westlicher und asiatischer Kultur humorvoll aufs Korn zu nehmen, ohne dabei respektlos vorzugehen und zeigt Kuriositäten auf beiden Seiten. Auch die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen der jungen und frisch-verheirateten Frau und dem alternden Filmstar in der Midlife-Crises wird ohne Kitsch erzählt und überlässt dem Zuschauer, wie er diese mitsamt dem gelungendem Ende interpretiert. Alles in allem ein toller Film mit tollen Locations und einem charismatischen Hauptdarsteller, der auf feinsinnige Weise dennoch begeistert.
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