Guardians of the Galaxy - James Gunn (2014)

Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Guardians of the Galaxy - James Gunn (2014)

Beitrag von jogiwan »

Dass James Gunns Streifen so eingeschlagen hat ist ja wenig verwunderlich und wäre ich heutzutage 12 bis 14, „Guardians oft he Galaxy“ wäre mit seiner Mischung aus Sci-Fi, Retro, markigen Sprüchen, coolen Look und ungewöhnlichen Helden wohl sicher mein absoluter Lieblingsfilm. Mit 41 sieht man die Sache dann aber doch etwas differenzierter und auch wenn der Streifen natürlich schon gelungen, spaßig und kurzweilig daherkommt, merkt man schon auch, dass er diesen ganzen CGI-Bombast eigentlich gar nicht nötig hätte und diese die Verfilmung des Comics eigentlich unnötig bremsen und von den eigentlichen Qualitäten des Streifens ablenken. „Guardians of the Galaxy“ funzt als Culture-Clash-Actionkomödie ja hervorragend und Quill und seine Truppe haben ja immer die Lacher auf Ihrer Seite, wenn es darum geht, das Universum zu retten und sich dabei ihrer Stärken statt Unterschiede zu besinnen. Zwischendurch scheint man Story-technisch zwar mehr als einmal den Faden zu verlieren, aber irgendwie fügt sich am Ende dann doch wieder alles zusammen. Die Botschaft des Streifens über Freundschaft, Verantwortung und „Über-sich-Hinauswachsens“ ist ja auch sehr nett und so will man auch nicht weiter hinterfragen, wie der Streifen eigentlich zu seiner Altersfreigabe gekommen ist. Allerdings wird in Punkto CGI-3D-Action einfach viel zu dick aufgetragen und zwischendrin und spätestens beim großen Finale machen sich diesbezüglich auch leichte Ermüdungserscheinungen breit. Dennoch ein turbulenter und unterhaltsamer Streifen, der sich doch sehr unverhohlen an „Star Wars“-Kosmos orientiert, aber wesentlich augenzwinkernder, bissiger und daher auch sympathischer daherkommt. Und wenn nach dem Abspann auch noch „Howard, the Duck“ kurz mit einem Drink in der Hand vorbeischaut, dass weiß man auch, dass hier definitiv die richtigen Leute am Werk sind. Die Fortsetzung kann kommen!
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purgatorio
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Re: Guardians of the Galaxy - James Gunn (2014)

Beitrag von purgatorio »

:lol: Jogi hat es getan! 8-) Freut mich sehr, dass du Spaß hattest :nick: :prost:
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
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jogiwan
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Re: Guardians of the Galaxy - James Gunn (2014)

Beitrag von jogiwan »

Der hat ja auch eine gute Story und auch noch einen Waschbär! :nick:

Mit weniger CGI hätte er mir aber wohl noch besser gefallen und der Ausbruch von Kylt topt ja auch das eigentliche Ende. Und die beste Szene ist sowieso die hier... um 0:22 :kicher:

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jogiwan
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Re: Guardians of the Galaxy - James Gunn (2014)

Beitrag von jogiwan »

jogiwan hat geschrieben:Dass James Gunns Streifen so eingeschlagen hat ist ja wenig verwunderlich und wäre ich heutzutage 12 bis 14, „Guardians oft he Galaxy“ wäre mit seiner Mischung aus Sci-Fi, Retro, markigen Sprüchen, coolen Look und ungewöhnlichen Helden wohl sicher mein absoluter Lieblingsfilm. Mit 41 sieht man die Sache dann aber doch etwas differenzierter und auch wenn der Streifen natürlich schon gelungen, spaßig und kurzweilig daherkommt, merkt man schon auch, dass er diesen ganzen CGI-Bombast eigentlich gar nicht nötig hätte und diese die Verfilmung des Comics eigentlich unnötig bremsen und von den eigentlichen Qualitäten des Streifens ablenken. „Guardians of the Galaxy“ funzt als Culture-Clash-Actionkomödie ja hervorragend und Quill und seine Truppe haben ja immer die Lacher auf Ihrer Seite, wenn es darum geht, das Universum zu retten und sich dabei ihrer Stärken statt Unterschiede zu besinnen. Zwischendurch scheint man Story-technisch zwar mehr als einmal den Faden zu verlieren, aber irgendwie fügt sich am Ende dann doch wieder alles zusammen. Die Botschaft des Streifens über Freundschaft, Verantwortung und „Über-sich-Hinauswachsens“ ist ja auch sehr nett und so will man auch nicht weiter hinterfragen, wie der Streifen eigentlich zu seiner Altersfreigabe gekommen ist. Allerdings wird in Punkto CGI-3D-Action einfach viel zu dick aufgetragen und zwischendrin und spätestens beim großen Finale machen sich diesbezüglich auch leichte Ermüdungserscheinungen breit. Dennoch ein turbulenter und unterhaltsamer Streifen, der sich doch sehr unverhohlen an „Star Wars“-Kosmos orientiert, aber wesentlich augenzwinkernder, bissiger und daher auch sympathischer daherkommt. Und wenn nach dem Abspann auch noch „Howard, the Duck“ kurz mit einem Drink in der Hand vorbeischaut, dass weiß man auch, dass hier definitiv die richtigen Leute am Werk sind. Die Fortsetzung kann kommen!
Gestern nochmals geguckt und auch wieder Spaß gehabt. Wenn schon Blockbuster-Action-Sci-Fi-Popcorn-Kino - dann bitte so! :nick:
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