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Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich nicht unbedingt zur Zielgruppe von Filmen wie „Drive Angry“ oder auch „Crank“ zähle, aber gerade „Shoot em up“ ist doch wie ein Partyfilm einer Party, die ich gar nicht besuchen möchte. Es rummst und scheppert an allen Ecken ohne Rücksicht auf Logik oder Verluste, die Geschichte ist völlig gaga und auch sonst konnte ich mich gestern an dem turbulenten Werk so überhaupt nicht erfreuen. Zieht man die ganze Action-Sequenzen ab, bleibt hier ja unterm Strich gar nichts mehr übrig und der Versuch in den wenigen und ruhigeren Momenten des Streifens den drei Hauptcharakteren etwas Tiefe zu verleihen geht doch ziemlich in die Hose. Das stetige Bestreben alles Vorangegangene zu toppen gipfelt ja immer mehr in völlig haarsträubenden Momenten, die meines Erachtens die Grenze zur Lächerlichkeit mehrfach weit überschreiten. Naja, man kann schon verstehen, dass manche Mensche diese ganze Sause lustig finden kann, aber meine Baustelle ist das so überhaupt nicht.