Re: The Fountain - Darren Aronofsky (2006)
Verfasst: Mi 12. Dez 2018, 07:15
Wichtel-Spezial*:
„The Fountain“ macht es dem Zuschauer ja auch irgendwie nicht so einfach, wie es Herzensprojekte von Regisseuren ja ohnehin eher selten tun. Hier ist es wohl Darren Aronofskys sehr persönlicher Zugang zu Themen wie Verlust, Tod und Trauer, der bildgewaltig und in drei miteinander verwobenen Geschichten aus drei unterschiedlichen Epochen präsentiert werden. Dabei ist der Look des Streifens mit seinen wiederkehrenden Symbolen und Farben wirklich ausnehmend hübsch ausgefallen und auch darstellerisch gibt es mit Schauspielern wie Hugh Jackman, Rachel Weisz und Ellen Burstyn nicht viel zu meckern. Die Handlung kann da zugegeben nicht ganz mithalten und irgendwie wirkt die Geschichte über die persönlich motivierte Suche nach so etwas wie dem ewigen Leben doch etwas verfahren und geht auch zwischen Kitsch, Symbolik, Mystik und universellen Anspruch etwas verloren. Letzten Endes bleibt es auch dem Zuschauer wohl selbst überlassen, wie er das Ende deutet und wie der höchstpersönliche Zugang zum Sterben ausfällt. Einerseits ist „The Fountain“ schön anzuschauen und interessant in seiner Thematik, auf der anderen Seite wirkt er aber schon auch manchmal wie eine großartige Idee, bei der die Umsetzung für Außenstehende und das Endergebnis nicht ganz mithalten kann.
*vielen Dank!
„The Fountain“ macht es dem Zuschauer ja auch irgendwie nicht so einfach, wie es Herzensprojekte von Regisseuren ja ohnehin eher selten tun. Hier ist es wohl Darren Aronofskys sehr persönlicher Zugang zu Themen wie Verlust, Tod und Trauer, der bildgewaltig und in drei miteinander verwobenen Geschichten aus drei unterschiedlichen Epochen präsentiert werden. Dabei ist der Look des Streifens mit seinen wiederkehrenden Symbolen und Farben wirklich ausnehmend hübsch ausgefallen und auch darstellerisch gibt es mit Schauspielern wie Hugh Jackman, Rachel Weisz und Ellen Burstyn nicht viel zu meckern. Die Handlung kann da zugegeben nicht ganz mithalten und irgendwie wirkt die Geschichte über die persönlich motivierte Suche nach so etwas wie dem ewigen Leben doch etwas verfahren und geht auch zwischen Kitsch, Symbolik, Mystik und universellen Anspruch etwas verloren. Letzten Endes bleibt es auch dem Zuschauer wohl selbst überlassen, wie er das Ende deutet und wie der höchstpersönliche Zugang zum Sterben ausfällt. Einerseits ist „The Fountain“ schön anzuschauen und interessant in seiner Thematik, auf der anderen Seite wirkt er aber schon auch manchmal wie eine großartige Idee, bei der die Umsetzung für Außenstehende und das Endergebnis nicht ganz mithalten kann.
*vielen Dank!