Wax - Víctor Matellano (2014)

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jogiwan
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Wax - Víctor Matellano (2014)

Beitrag von jogiwan »

Wax

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Originaltitel: Wax

Herstellungsland: Spanien / 2014

Regie: Víctor Matellano

Darsteller: Jimmy Shaw, Jack Taylor. Geraldine Chaplin. Denis Rafter

Story:

Der junge Filmemacher Mike bekommt von seiner Produzentin für ein Reality-TV-Format den Auftrag eine Nacht im sagenumwobenen Wachsmuseum von Barcelona zu verbringen, wo einst auch ein mittlerweile inhaftierter Serienkiller und Kannibale namens Dr. Nox sein Unwesen trieb. Mit dutzenden Kameras ausgestattet beginnt Mike sich und seine Gedanken in dem leeren Museum zu filmen, als er auf einmal bemerkt, dass er nicht alleine in dem weitläufigen Gebäude zu sein scheint. Als er auch noch einen Anruf seiner Produzentin erhält, dass Dr. Nox aus dem Gefängnis geflohen ist und auf dem Weg ins Museum sein könnte, gerät Mike zunehmend in Panik und Dr. Nox ist mit seinem Werk auch noch lange nicht zu Ende…
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jogiwan
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Re: Wax - Víctor Matellano (2014)

Beitrag von jogiwan »

Spanischer Horrorstreifen von Victor Matellano der mit einigen guten Ideen, gorigen Szenen und Cameos aufwarten kann, aber diese mit einer etwas überfrachteten Rahmengeschichte mehr schlecht als recht zusammenklöppelt. Ein ambitionierter Filmemacher, ein gruseliges Wachsmuseum, ein kannibalistischer Serienmörder, Found-Footage-Anleihen, Drama und Kritik am Reality-TV und so weiter und so fort. In einer relativ kurzen Laufzeit von knapp 76 Minuten kommt ja doch so einiges zusammen und natürlich dauert es nicht lange, bis die Nacht im Wachsmuseum wieder einmal in eine völlig falsche Richtung geht. Dazwischen gibt es Jack Taylor als eine Mischung aus Hannibal Lecter und Mad Scientist, der sich mit chirurgischem Equipment und stoischer Miene an vornehmlich jungen Frauen zu schaffen macht. Dazu gibt es handgemachte Effekte, eine schicke Location und einen erwartbaren Twist, der jedoch den Streifen auch nicht über unteren Durchschnitt heben kann. So recht will der üppige Cocktail nämlich nicht zünden und so sehr man sich an Cameos von Antonio Mayans und der Stimme von Paul Naschy erfreut, so sehr nervt doch die Hauptfigur, die natürlich in kürzester Zeit die Nerven wegschmeißt und panisch zwischen den Wachsfiguren herumwandelt. Schön, dass sich junge Filmemacher an die lange und atmosphärische Tradition des spanischen Horrorfilms erinnern – doof, wenn der Streifen dabei aber doch nur in die völlig schludrige Qualitäten eines Jess Franco geht.
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