Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Alles, was nichts oder nur am Rande mit Film zu tun hat

Moderator: jogiwan

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sid.vicious
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von sid.vicious »

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Das Buch wurde 1973 veröffentlicht, was mir allerdings schnurzpiepegal ist, da mir der Inhalt sehr zusagte. Kurzweilig und informativ.
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purgatorio
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von purgatorio »

Neuer Lesestoff :mrgreen: DISPATCHES liefert wieder viel Vietnam (Michael Herr schrieb diverse Texte von APOCALPSE NOW und zeichnet sich unter anderem für das Drehbuch von FULL METAL JACKET verantwortlich, auch wenn sein eigenes Buch darin weniger Widerhall findet, als HÖLLENFEUER von Hasford). Und dann gibt es noch den WEISSEN HAI - mal lesen, ob das Buch hält, was der Film verspricht :kicher:
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Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
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buxtebrawler
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von buxtebrawler »

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Frank Schäfer (Hrsg.) – The Boys Are Back In Town. Mein erstes Rockkonzert – ein Lesebuch

Im Jahre 2000 gab der promovierte Braunschweiger Literaturexperte, Musikjournalist, Romanautor und ehemalige Heavy-Metal-Gitarrist Frank Schäfer im Berliner Schwarzkopf-&-Schwarzkopf-Verlag dieses rund 240-seitige Lesetaschenbuch heraus. Über 40 Personen, zumeist aus den Bereichen Literatur und Journalismus, darunter einige durchaus prominente Namen, erinnern sich auf jeweils einer Handvoll Seiten nicht unbedingt immer an ihr tatsächlich erstes, aber zumindest an ihr erstes auf irgendeine Weise bedeutendes oder besonders memorables Rockkonzert, um ihre Eindrücke mit den Leserinnen und Lesern zu teilen. Auch der Begriff „Rock“ wird eher großzügig ausgelegt.

In seinem Vorwort scheint sich Schäfer für die naive Begeisterungsfähigkeit für populär- oder auch subkulturelle Konzertereignisse beinahe zu entschuldigen und für diese Sammlung zu rechtfertigen, bevor Harry Rowohlt (ja, der Harry Rowohlt!) den chronologisch sortierten Reigen mit Bill Haleys Konzert in Hamburg im Jahre 1957 eröffnet, auf dem er kurioserweise eigentlich gar nicht war. Michael Krögers Erinnerungen an den Münsteraner Gig der Rolling Stones 1965 wurden mit der antiquarischen Eintrittskarte, selbstgeschossenen Live-Fotos und einem Liebesdrama angereichert, Wolfgang Doeblings Bericht vom Kinks-Konzert 1966 in Stuttgart ist von Erinnerungen an seinen Nazi-Lehrer geprägt und Herbert Müllers Besuch von Casey Jones & The Governors 1966 oder ’67 in Gaggenau-Ottenau (bitte wo?) endet tragisch. Werner Pieper verschlug es an Ostern 1967 zu Geno Washington ins Londoner Marquee, was er für eine heute fast unvorstellbare Liebeserklärung an England nutzt. Den Stellenwert Londons als so etwas wie die europäische Musikhauptstadt wird von mehreren Autoren unabhängig voneinander betont und angesichts der Bescheidenheit der Beitragenden während ihrer Jugend ist man fast zu Demut geneigt. Es waren eben andere Zeiten…

Eugen Egner versucht sich zunächst aus der Affäre zu ziehen, ließ sich dann aber dazu überreden, seine Eindrücke vom The-Pretty-Things-Gig im Wuppertal des Jahres 1967 mit der Leserschaft zu teilen – wie von nun doch einige weitere Beiträge mit zeitgenössischen Fotos, Zeitungsartikeln und Erinnerungsstücken versehen. Bruchmann und Potthoff interviewten 1968 sogar The Who für ihre Herforder Schülerzeitung, Wolfgang Welt bringt die Essener Song- und Blues-Tage desselben Jahres mit Fußball in Verbindung. Fast noch interessanter als Rainer Balcerowiaks Besuch des Berliner Jimi-Hendrix-Konzerts 1969 sind seine Details zu einem Schachverein. Ralf Sotschek wiederum schildert, wie und warum ein Auftritt der Edgar Broughton Band in Berlin 1971 in einer Straßenschlacht endete, wie überhaupt gerade bei den frühen Berichten immer wieder von Polizeiterror und Gewalt die Rede ist und der Eindruck entsteht, die Exekutive habe Konzerte gern als willkommene Anlässe betrachtet, den Knüppel zu schwingen. Michael Bonder lässt uns daran teilhaben, weshalb er sich nach einem Besuch eines Festivals mit Birth Control und anderen Bands in Salzgitter an Weihnachten 1972 wie ein Held fühlte, während Fritz Tietz anlässlich der Reminiszenz an Ekseption in Bielefeld irgendwann während der frühen Siebziger herrlich sarkastisch die Unannehmlichkeiten größerer Konzerte, seine traurige Kindheit und den Hippiescheiß seiner Jugend beschreibt. Michael Quasthoff kann sich an den Auftritt des Tenorspielers (was soll das sein?) Ben Webster in Hildesheim im August 1973 gar nicht mehr erinnern, bei Pete Maestrani, den Andreas Schäfler 1973 in St. Gallen gesehen haben will, handelt es sich offenbar um fiktionale Figur und Jörg Güldens Abhandlungen über Jerry Lee Lewis versus Chuck Berry kratzt gehörig am Legendenstatus beider Rock’n’Roll-Pioniere.

Wenzel Storch hingegen liefert gleich eine ganze lakonische Anekdotensammlung und schließt mit einem wunderbar bekloppten Gedicht, Jörg Feyer beschäftigt sich mit Udo Lindenberg, Dietrich zur Nedden verpasste zwar Hendrix, ist dafür aber gewissermaßen mit auf der Live-Doppel-LP von Jane gelandet, und sicherlich nicht nur für Michael Sailer waren die Synthiepioniere Tangerine Dream 1976 Science-Fiction – urkomisch, wie er beschreibt, was ihn auf deren Münchner Konzert erwartete und wie er daraufhin zum Punk fand. Spannend: Friedhelm Rathjen war 1977 auf dem abgefackelten „First Rider Open Air Festival“ in Scheeßel dabei (inklusive Zeitungsartikel und Foto!). Dirk Knipphals kann seine präpubertäre Begeisterung für Status Quo nicht mehr nachvollziehen und hat diese an den Punk verloren; Matthias Wehrhahn (was ein Name) wiederum war 1979 bei Frank Zappa in Hannover und von da an immer enttäuschter von ihm, schafft es aber prima, mir dessen sperriges Œuvre zu erklären. Was Punk-Literat Jan Off über seinen musikalischen Horizont als immerhin schon Sechstklässler und seine Beweggründe, zusammen mit seinen Klassenkameraden die verfickten Teens zu hören, zu Protokoll gibt, ist einfach nur traurig – was ihm hoffentlich bewusst ist. Irgendwie war er anscheinend auch unangenehm frühreif. Dafür, dass sich seine Geschichte sehr ausgedacht liest, ist die Pointe eher schwach. Vollends enttäuschend ist diese bei Gerhard Henschel ausgefallen, der dadurch wie ein ignoranter, reaktionärer Spießer wirkt.

Doch dann endlich geht’s um Punk, mit Luka Skywalker kommt zudem auch endlich einmal eine Dame zu Wort. Ihre Erinnerungen an Aheads, Out of Order, Neurotic Arseholes und Notdurft Anfang der Achtziger in Bielefeld ist zugleich die Geschichte ihrer Metamorphose vom Hippiemädchen zur Punkette. die konsequent auf großschreibung verzichtende christina nemec hörte 1982 ebenfalls punk, ging aber auch zu drahdiwaberl in villach, fand falco gut und machte damit alles richtig. Und als einziger gab Oliver Maria Schmitt selbst ein Konzert, bevor er eines besuchte. Chapeau! Jürgen Roth muss dann lange im Hinterstübchen kramen, bis er auf Manfred Mann (Köln 1983) als erstes bedeutsames Konzert kommt, Ulrich Blumenbach besuchte im selben Jahre Loudon Wainwright III – bitte wen? Egal, denn das war in London, wo er sich von einer heißen Uschi aufreißen ließ. Rüdiger Wartusch bricht eine Lanze für die NDW-Band Fee, insbesondere ihre Gitarrenarbeit und Texte. Einer meiner persönlichen Höhepunkte des Buchs ist Bernadette Hengsts Beitrag über Ton Steine Scherben und Rio Reiser – ähnlich wie ihr ging’s mir während meiner Pubertät zunächst mit den Böhsen Onkelz und dann sehr bald mit Nirvana, Slime und schließlich allen weiteren deutschsprachigen Punkbands, die wirklich etwas zu sagen hatten.

Gerald Fricke war 1986 bei den Simple Minds, was ihm etwas unangenehm zu sein scheint. Studentenpunk Martin Büsser schreibt ansprechend und witzig über Nomeansno und was sie in den Achtzigern dem dahinsiechenden Punkrock an Innovation und Erneuerung einhauchten, scheint angesichts seines Rundumschlags gegen jene musikalische Dekade aber sowohl den Metal als auch Gruppen wie Depeche Mode & Co. verpennt zu haben – und unter „Mauerfall“, Implosion des Sozialismus und Ende der Rockmusik macht er’s nicht. Uff... Köstlich hingegen, wie Hartmut El Kurdi seine anfängliche Abneigung gegen Ton Steine Scherben zu Papier brachte – und wie er ausgerechnet über die von TSS-Fans so ablehnend aufgenommene Solokarriere Reisers zu eben jenem fand, den er 1988 in Eschwege live sah. Seine bizarren Erlebnisse auf jenem Konzert teilt er ebenfalls mit uns. Herausgeber Schäfer höchstpersönlich wurde das Privileg zuteil, dem „Monsters of Rock“-Festival 1988 im Bochumer Ruhrstadion beizuwohnen, wo Headliner Iron Maiden ihr damals aktuelles Götteralbum „Seventh Son of a Seventh Son“ vorstellten. Dafür hätte ich als 9-jähriger Knirps, der gerade den Metal für sich entdeckt hatte, meinen linken Arm gegeben, doch Schäfer? Macht daraus „... of the Seventh Son“, aus Karlsquell „Carlsquell“, aus Kiss’ „Deuce“ „Deuth“ – und ging mitten im Maiden-Set. Sakrileg! Christian Kortmann war im selben Jahr bei Kim Wilde und Michael Jackson, wofür ich meinen anderen Arm gegeben hätte, hadert aber ebenfalls mit diesem epochalen Ereignis der Popmusik. Was stimmt mit diesen Menschen nicht?

Mit Birgit Fuß bleiben wir im Jahre 1988: Sie war bei Bon Jovi in der Münchner Olympiahalle und schreibt sehr schön darüber. Ja, das „New Jersey“-Album fand ich damals auch ganz cool und hatte es mir zu Weihnachten schenken lassen. „Born To Be My Baby“, „Wild is the Wind“, „Bad Medicine“ ... Wenn schon kalkulierter Schlüpferstürmer-Hardrock, dann so! Ob ihr letzter Absatz stimmt und es sich wirklich niemandem mehr vermitteln lässt, weshalb einem Twisted Sister, Guns N’ Roses oder eben Bon Jovi einst sehr viel bedeuteten...? Arne Willander vermittelt einen Eindruck davon, welch hartes Brot es sein kann, als Redakteur einer Lokalzeitung auf Konzerte gehen zu müssen und stellt eine amüsant widersprüchliche Liste an Regeln auf, Andreas Klotz hat sich Schäfers Lieblings-AC/DC-Anekdote ausgeliehen und gibt diese in Gedichtform wieder, Christian Göttner beschreibt das Phänomen The Prodigy in blumigen Worten und Knarf Röllem war bei den verdammten Kiss und steht zu diesem Guilty Pleasure. Ilse Holze, angeblich Lyrikerin und Ergotherapeutin in Leiferde bei Gifhorn, war 1999 in Wacken und schreibt verdächtig dem Schäfer ähnlich („Carlsquell“) ... Interessant lesen sich die dort stattgefundenen Band-Reunions – als habe sich die Metal-Welt gerade auf ihre große Renaissance in den 2000ern vorbereitet.

Abschließend war Ulrich Holbein 1999 bei den Bad-Hersfeld-Hippies, hört eigentlich gar keine „U-Musik“ und berichtet in extrem blumiger bis verschwurbelter Sprache seinem Freund Sommerbert in Briefform davon. Damit wird das breite Spektrum dieses Buchs, sowohl was Beitragende als auch Musikstile betrifft, abgerundet. Der Zeitraum der beschriebenen Ereignisse, der sich über 42 Jahre erstreckt, macht aus dem Buch ein Stück weit auch eine Geschichtsabriss der Live-Musik im deutschsprachigen Raum, die einiges über den sich verändernden Zeitgeist, aber auch die gesellschaftlichen Bedingungen und Begleiterscheinungen verrät. Der besondere Zauber, der aus Rockmusik eine Alltagsflucht und Verheißung einer anderen, besseren, weil aufregenderen Welt machte, weicht in den Berichten zunehmend anderen Faktoren – parallel dazu sinkt aber auch die Gefahr, sein familiäres oder gesellschaftlichen Ansehen oder seine körperliche Unversehrtheit – Stichwort Bullenterror – durch einen Konzertbesuch aufs Spiel zu setzen. Anekdotenreich erfährt man zudem von ganz unterschiedlichen Herangehensweisen an Live-Ereignisse, von verschiedenen Erwartungshaltungen und ebensolchen Schlüssen, die gezogen werden. Der überwiegende Teil der in Buchform gebrachten bunten Mischung ist lesenswert und unterhaltsam, wobei die Laienautorinnen und -autoren den Profis der schreibenden Zunft nicht zwangsläufig nachstehen. Der nach einem Hit der ewigen Frank-Schäfer-Lieblinge Thin Lizzy betitelte Sammelband lässt sich prima häppchenweise zu Gemüte führen, lädt meist dazu ein, das jeweils nächste Kapitel zumindest kurz anzulesen (um dann doch dranzubleiben) und liefert ganz nebenbei zahlreiche Musiktipps mit.

Für diejenigen, die solchen Anthologien nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen, gern persönlich geprägte Konzertberichte und Artverwandtes lesen und über den eigenen musikalischen Tellerrand hinausblicken (und es sei nur, um sich in ihm bestätigt zu sehen), dürfte das Konzept aufgegangen sein. Nicht verkneifen kann ich mir aber, das Lektorat des Verlags die „Never growing old-Tour“ (S. 72 oben) als anschauliches Beispiel dafür zu nennen, dass auch Eigennamen enthaltende Wortzusammensetzungen, wirklich, ganz in echt, durchgehend mit Bindestrichen versehen gehören. Denn wer würde schon freiwillig auf eine niemals wachsende Alttour gehen?
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Maulwurf
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von Maulwurf »

Vielen Dank für die schöne Vorstellung! Da kommen eine Menge Erinnerungen hoch, allein schon beim Namedropping werd ich ganz feucht im Schlüpfer :kicher: Ich glaube, nein ich bin sicher, das Buch muss her ...

Gaggenau liegt bei Offenburg im Ortenaukreis, ein Tenorspieler spielt ein Tenorsaxophon, und Chuck Berry habe ich ebenfalls mal irgendwann live gesehen und ja, es war tatsächlich nicht so dolle. Auch bei mir war das Tangerine Dream-Konzert anno 1981 das letzte Hippie-Spektakel bevor sich der Punk Bahn brach, aber gegenüber meinem ersten Konzert ist das alles nichtig. Die Scorpions auf der Lovedrive-Tournee, Februar 1979 in der Kasseler Stadthalle. Der ganze Saal voller großer, breiter, lederbejackter Rockertypen, und mittendrin wir zwei Konfirmanden in Parkas. Ich war 13, und es war einfach nur geil. Michael Schenker an der Gitarre! Schwelg ...

Wäre das nicht ein Thema für einen nostalgisch-lustigen Thread? Konzerterinnerungen?
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
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karlAbundzu
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von karlAbundzu »

Da niemand weiß, wann in diesem thread
https://www.deliria-italiano.org/viewto ... te#p220309
wieder etwas passiert, wäre es da nich tunpassend.
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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karlAbundzu
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von karlAbundzu »

buxtebrawler hat geschrieben: Mo 19. Apr 2021, 12:54Tenorspielers (was soll das sein?) Ben Webster
Müßte Tenorsaxophon sein.
Eine ansehnliche Liste an Leuten hat er da herbeigekrümelt. Aber insgesamt kann das kaum besser sein als deine launigen Anmerkungen! :D
jogiwan hat geschrieben: solange derartige Filme gedreht werden, ist die Welt noch nicht verloren.
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Dick Cockboner
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von Dick Cockboner »

Maulwurf hat geschrieben: Mo 19. Apr 2021, 16:43 Der ganze Saal voller großer, breiter, lederbejackter Rockertypen
...und Klausi Meine :kicher:
Maulwurf hat geschrieben: Mo 19. Apr 2021, 16:43 Wäre das nicht ein Thema für einen nostalgisch-lustigen Thread? Konzerterinnerungen?
...na dann mach doch Einen auf :thup:
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buxtebrawler
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von buxtebrawler »

Maulwurf hat geschrieben: Mo 19. Apr 2021, 16:43 Vielen Dank für die schöne Vorstellung! Da kommen eine Menge Erinnerungen hoch, allein schon beim Namedropping werd ich ganz feucht im Schlüpfer :kicher: Ich glaube, nein ich bin sicher, das Buch muss her ...

Gaggenau liegt bei Offenburg im Ortenaukreis, ein Tenorspieler spielt ein Tenorsaxophon, und Chuck Berry habe ich ebenfalls mal irgendwann live gesehen und ja, es war tatsächlich nicht so dolle. Auch bei mir war das Tangerine Dream-Konzert anno 1981 das letzte Hippie-Spektakel bevor sich der Punk Bahn brach, aber gegenüber meinem ersten Konzert ist das alles nichtig. Die Scorpions auf der Lovedrive-Tournee, Februar 1979 in der Kasseler Stadthalle. Der ganze Saal voller großer, breiter, lederbejackter Rockertypen, und mittendrin wir zwei Konfirmanden in Parkas. Ich war 13, und es war einfach nur geil. Michael Schenker an der Gitarre! Schwelg ...

Wäre das nicht ein Thema für einen nostalgisch-lustigen Thread? Konzerterinnerungen?
Danke für die Erläuterungen ;)

Jüngeren Leser(inne)n müsste man vermutlich erklären, dass die Scorpions 1979 ein anderes Renommee hatten und auch "etwas" andere Musik fabrizierten als in den '90ern und 2000ern :D

Zeitgenössischere Konzertberichte findest du, wie karlAbundzu ja schon anmerkte, jede Menge unter :arrow: https://www.deliria-italiano.org/musik- ... t2359.html
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!
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sergio petroni
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von sergio petroni »

Ach herrje, Gaggenau-Ottenau ist mein Heimatort.
Und der liegt wesentlich näher bei Baden-Baden oder Karlsruhe als bei Offenburg. :wink:
Dabei muß man neidlos gestehen, daß der 5000-Einwohner-Ort eher für sein 8000-Mitarbeiter-Daimler-Werk bekannt ist; oder auch nicht....
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Maulwurf
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Re: Die gemütliche DELIRIA-LITERATUR-LOUNGE

Beitrag von Maulwurf »

sergio petroni hat geschrieben: Di 20. Apr 2021, 22:23 Ach herrje, Gaggenau-Ottenau ist mein Heimatort.
Und der liegt wesentlich näher bei Baden-Baden oder Karlsruhe als bei Offenburg. :wink:
Dabei muß man neidlos gestehen, daß der 5000-Einwohner-Ort eher für sein 8000-Mitarbeiter-Daimler-Werk bekannt ist; oder auch nicht....
Ah, ich habe Ottenau mit dem Ortenau-Kreis verwechselt. Dann weiß ich wo Du herkommst - Am Battert war ich mit Freunden aus Karlsruhe vor vielen Jahren mal klettern. Ein toller Nachmittag, der immer in Erinnerung bleiben wird. Eine wunderschöne Gegend dort!!
Was ist die Hölle? Ein Augenblick, in dem man hätte aufpassen sollen, aber es nicht getan hat. Das ist die Hölle ...
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