Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Babylon - Im Bett mit dem Teufel

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Ralf Hüttners "Babylon" ist wohl ein eigentlich ziemlich gutes und zugleich auch trauriges Beispiel dafür, was in deutschen Landen möglich gewesen wäre, wenn man begabten Filmemachern bei der Realisierung von respektablen Genre-Werken nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen würde. Die gelungene Interpretation weiblicher Ängste in Form eines Horrorfilms ist ja sehr gelungen und bietet 85 Minuten abgründig-anspruchsvolle Unterhaltung, die nicht nur optisch italienische Filmemacher zitiert, sondern auch von den tollen Darstellern getragen wird. "Babylon" ist für einen Genre-Film dabei durchaus etwas sperrig und surreal ausgefallen und erinnert tatsächlich an David Cronenberg, auch wenn sich Hüttner bei den blutigen Effekten durchaus zurückhält. Dass es laut Interview mit dem Regisseur gerade an Veronica Ferres und ihrer Beziehung zu Regie-Kollegen Helmut Dietl lag, dass der Film in allen Belangen torpediert wurde, ist dann auch nur irgendwie bezeichnend für die deutsche Filmlandschaft, in der außer leichte Komödien auch nichts gefragt zu sein scheint!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Kill Bill

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Gestern beim Räumen und Ausmisten zufällig auf die japanische DVD mit der legendären Farbsequenz gestoßen und gleich Lust bekommen den wieder einmal zu gucken. "Kill Bill 1" ist ja auch irgendwie mein liebster Streifen von Quentin Tarantino, da zumindest der erste Teil ohne einschläfernde Laberattacken auskommt und sein Augenmerk auf sehr gelungene Action legt. Diese ist auch hübsch choreografiert und auch der Rest des Films überzeugt durchs einen bunten, teils sehr künstlich wirkenden Look und überraschenden Culture-Clash-Momenten: mexikanische Musik beim Schwertkampf in Japan - japanische Musik bei der Szene in Texas samt Manga-Sequenz zu einer Zeit, wo das auch noch halbwegs originell war. Auch Tarantinos mangelndes Talent eine halbwegs zusammenhängende Geschichte zu erzählen fällt in dem bewusst episodenhaft-gestalteten Zitate-Kino auch nicht sonderlich auf und so gelingt auf wundersame Weise ein Film, der auch gar nicht mehr sein möchte, als er letztendlich ist: kurzweilige Popcorn-Action-Unterhaltung vom Fan für Fans ohne viel Anspruch, dafür mit extra viel Schmackes!

Kill Bill 2

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So sehr ich den überdrehten, brutalen und knallig bunten Erstling mag, so wenig gefällt mir der zweite Teil, mit seiner Western-artigen Atmosphäre, viel Laber-Laber und seltsam grotesken Momenten, in dem Quentin Tarantino versucht, seinen Figuren Tiefe zu verleihen, in dem er sie immer mehr der Lächerlichkeit preisgibt. Tarantino ist nun mal ein Blender und kein guter Geschichten-Erzähler und "Kill Bill 2" arbeitet sich dann auch fast schon etwas zu ziellos (Stichwort: Esteban) auf seinen finalen Abschlussgag hin, der dann ebenfalls nur mäßig originell ausgefallen ist. Außerdem ist mir das Ganze dann auch zu sehr auf verfilmte Macho-Männer-Fantasie gestrickt, als dass ich mich bei einer gefühlten Länge von drei Stunden auf Dauer an einer verfilmten Nerd-Stammtisch-Story mit schönen Bildern, tollen Darstellern und zahlreichen Cameos erfreuen könnte.

Zombies from outer Space

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So nobel die Idee ist, in Eigenregie und mit wenig Budget einen bayrischen Heimatfilm mit Zombies und im Stil von 50er-Jahre Monsterfilme zu drehen - so schlecht ist im Falle von Herrn Faltermeier leider das Ergebnis ausgefallen. Man hört ja immer wieder, dass die Macher grundsympathischen Menschen sind, die den Kinosaal während des Films auch in einen Partysaal umfunktionieren, aber im heimischen Patschenkino funzt die Mischung aus Heimatfilm und Horror, 50er-Jahre Charme und Sci-Fi leider so überhaupt nicht. "Zombies from outer Space" wirkt nach einem guten Auftakt über weite Strecken mehr als bemüht und kommt auch so überhaupt, so überhaupt gar nicht in die Puschen. Wenn man als Sci-Fi-Fan schon Heimatfilme persiflieren will, sollte man vielleicht auch welche gesehen haben und auch die unterschiedlichen Dialekte der Hauptdarsteller und das Englisch der Besatzungskräfte entpuppten sich auf Dauer auch eher zu Geduldsprobe für den Zuschauer. Wenn man bedenkt, dass der Look des Streifens und das Creature-Design durchaus gelungen sind, ist es schade, dass das zweifelsfrei vorhandene Potential nicht besser genutzt wurde. Irgendwie hab ich auch fast ein schlechtes Gewissen, so negativ über ein Herzblut-Projekt zu urteilen, aber auch das macht diesen über weite Strecken einfach ziemlich langweiligen Film nicht besser...
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

... und vor Lust zu sterben

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"... und vor Lust zu sterben" ist ja einer der Filme, der seit Jahren auf meiner persönlichen Muste-See-Liste ganz, ganz weit oben stand und im Gegensatz zu anderen Leutchen bin ich nach meiner Sichtung von Roger Vadims Werk auch ganz begeistert. Ein über weite Strecken wunderbar ruhiger Film mit schönen Farben und Menschen, der den Mythos der Steirerin (!) Carmilla Karnstein mit einer unerfüllten Liebesgeschichte in adeligen Kreisen verknüpft. Ob man die elegisch erzählte Geschichte eher als Vampir- oder Psychodrama deutet, bleibt dem Zuschauer überlassen und Gothic-Horror- und Tempo-verwöhnte Genre-Fans, die sich nicht an den hübschen Bildern erfreuen können, werden wohl zwangsläufig etwas enttäuscht sein. Ein gruseliger Vampirstreifen ist ja nicht herausgekommen, sondern eher ein wunderbar ausgestattetes Drama über unerfüllte Sehnsüchte mit einer wunderbaren Traumsequenz in den buntesten Farben, die man sich vorstellen kann. Fast schon so, als hätte Mario Bava was mit Jean Rollin gemacht. Ein besonderer Streifen für die besonderen Momente des Lebens.

Erotic Escape

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In Kolumbien plant Manuel mit einer Handvoll Inhaftierter aus einem Arbeitscamp für politische Gefangene zu fliehen, wo er und viele andere von sadistischen Wärtern grausam gequält. Doch der Ausbruch geht schief und während drei anderen Gefangenen erschossen werden, ist Manuel ist der Einzige, dem tatsächlich die Flucht gelingt. Als der gewaltbereite Mann auf dem Weg zur Grenze die junge Amparo aus wohlhabendem Hause entführt, ist bald die gesamte Polizei hinter dem Mann her und auch die Reise über die Berge ist beschwerlicher als geplant. Manuel quält die junge Frau auf sadistische Weise und vergeht sich an ihr, doch als Amparo Tage später die Möglichkeit zur Flucht hätte, zögert sie und bleibt bei ihren Peiniger, an dem sie offensichtlich zunehmend gefallen findet…

Seltsame Mischung aus Lagerfilm, Abenteuer- und Entführungsdrama, welches entfernt an "La Orca" erinnert, aber dabei sehr sleazig, seltsam und eigentlich strunzendumm ausgefallen ist. "Erotic Escape" ist ja einer dieser Filme, die den Zuschauer ziemlich ratlos zurücklassen und ich habe auch absolut keine Ahnung, welche Aussage Nello Rossati mit seinem 1985 entstandenen Streifen treffen möchte. Ein politischer Film? Ein frauenverachtender Film? Cineastischer Sondermüll aus der untersten Tonne für Leutchen wie uns? Die Figuren verhalten sich jedenfalls mehr als seltsam und irgendwie ergeben die zusammenkonstruierten Situationen so überhaupt keinen Sinn. Dennoch ist das unerotische Mysterium namens "Erotic Escape" nicht gänzlich uninteressant und hat neben hübschen Naturkulissen auch den Charme eines Verkehrsunfalls, bei dem man in einer Mischung aus Neugier und Masochismus einfach immer weiter hinsehen muss, bis man es letztendlich bereut - oder eben nicht. Die deutsche Fassung geht ja laut OFDB gerade mal 62 Minuten, während die Ami-Fassung von One-7-Movies (OmeU) um 25 Minuten (!!!) länger geht und neben viel nackter Haut auch ein paar herbere Momente beinhaltet. Ich fand den gestern leicht illuminiert sogar irgendwie gut - aber das ist wohl irgendwie schlecht... :?
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Happy Metal

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Kurzweilige und auch sehr unterhaltsame Mainstream-Komödie über eine Death-Metal-Kombo die aus widrigen Umständen und nach internen Streitereien statt auf dem Festival namens „Hellfest“ auf einer gänzlich anders gearteten Veranstaltung landen und sich als Beatles-Cover-Band ausgeben müssen. „Happy Metal“, der im Original auch „Pop Redemption“ heißt, ist dabei eine Komödie für die ganze Familie mit jeder Menge Situationskomik, die auch ein bisschen versucht, diese doch etwas extreme Spielart des Metals dem Zuschauer näher zu bringen. Statt harter Riffs liegt das Augenmerk aber eher auf einer turbulenten Geschichte zwischen liebevoller Persiflage, ironischem Musikfilm und Culture-Clash, die zwar recht harmlos bleibt, aber dank seiner Charaktere dabei stets so unterhaltsam ausgefallen ist, dass dabei wohl jeder auf seine Kosten kommt. Spaßig!

The Tit and the Moon

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Teté ist wenig über den familiären Neuzugang in Form eines kleinen Bruders begeistert, der nicht nur die ganze Familie auf Trab hält, sondern auch noch an Mutters Brust saugen darf. Auch der Neunjährige ist ganz fixiert auf weibliche Brüste und Frauen, von denen er glaubt, dass diese bis oben hin mit Milch gefüllt sind. Als er wenig später mit seinem etwas älteren Freund Miguel auf die portugiesische Tänzerin Estrellita trifft, die wegen einer Show in Barcelona ist, verliebt sich der Junge auf der Stelle in die Frau mit den perfekten Brüsten. Während Teté fortan um die Gunst der attraktiven Tänzerin buhlt, entwickelt sich jedoch auch Miguel zu seinem schärfsten Konkurrenten, der sich ebenfalls unsterblich in die hübsche Frau verliebt hat und auch Estrellitas älterer Mann, der das Furzen zur Kunstform erhoben hat, hat in diesem erotischen Reigen noch ein Wörtchen mitzureden...

Wunderbarer Coming-of-Age-Streifen von Bigas Luna mit surrealen, erotischen und humorvollen Szenen über die turbulente und fantasievolle Gefühlswelt eines Neunjährigen, der an der Schwelle zum Erwachsenwerden erstmalig sexuelles Verlangen entwickelt und in der Brust der wunderbaren Mathilda May das Objekt seiner Begierde findet. Die ganze Geschichte ist recht warmherzig und aus kindlicher Sicht erzählt und überrascht mit seinem vollkommen unverkrampften Zugang zur menschlichen Sexualität, bei dem sich Humor, Drama und Erotik geschickt die Waage halten. Bigas Luna erzählt auch, dass er mit "La Teta y la Luna" seinen persönlichsten Film realisiert hat, der auch autobiografische Züge trägt und dem Regisseur zu Lebzeiten auch viel bedeutete. Von den bislang gesehen Streifen des kontroversen Regisseurs ist "The Tit and the Moon" zwar vergleichsweise leichte Kost, die aber nicht minder interessant ausgefallen ist und dass der Film auch noch in der Barceloneta gedreht wurde, wo ich ja schon seit Jahren immer wieder urlaube, gibt nochmals einen Extrapunkt!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Stuck

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Basierend auf den wahren Fall einer kanadischen Altenpflegerin, die mit dem Auto einen Obdachlosen rammte und diesen danach drei Tage lang in ihrer Garage verbluten ließ, liefert uns Regisseur Stuart Gordon einen düsteren Streifen, der einem wie seine Horrorfilme mühelos das Blut in den Adern gefrieren lassen könnte. Dabei ist "Stuck" auch von seinem Figuren und Umfeld so nüchtern gehalten, dass man sich zweitweise fast schon in einem Ulrich Seidl-Film vermutet und zu sehen, wie es die eigentlich fürsorgliche Person so derartig aushängt, ist schon ziemlich herb inszeniert, genauso wie die Vorstellung hilflos und schwer verletzt in einer Windschutzscheibe zu stecken und vergeblich auf Hilfe zu warten. Mena Suvari als Hip-Hop-Braut ist eigentlich ziemlich gegen den Strich gecastet und Stephen Rea war bei den Dreharbeiten wohl auch nicht wirklich zu beneiden. Alles in allem ein packender Film, der in die Richtung von "King of the Ants" schlägt und dem Zuschauer auch ebenfalls einiges abverlangt.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Spring Breakers

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Eigentlich hab ich mir im Vorfeld ja irgendwie das Schlimmste erwartete, aber im Grund ist "Spring Breakers" ja mal gar nicht so verkehrt. Mit der Geschichte über vier hübsche Mädels, die für ihren Wunsch, aus ihrem alten Leben auszubrechen viel in Kauf nehmen und zum "Spring Break" fahren, führt Harmony Korine wider Erwarten die Erwartungshaltung des männlichen Zuschauers ja hübsch aufs Glatteis und so sehr er den Hedonismus, die Feierwut und Oberflächlichkeit einer derartigen Veranstaltung zu Beginn zelebriert, so sehr nimmt er sie im Grunde danach auch wieder auseinander. Nach jeder exzessiven Party folgt halt unweigerlich Kater und dennoch stürzt man sich immer wieder ins Vergnügen. Der Look des satirisch überspitzten Films mit Musikvideo-Ästhetik inklusive Zeitlupen-Sequenzen, Neonfarben und Gangster-Gehabe weiß ebenfalls durchaus zu gefallen und macht im Kontext auch durchaus Sinn. Die gegen den Strich gecasteten Darsteller wie z.B James Franco als Gangster-Rap-Persiflage und die „Spring-Break-Bitches“ aus dem Disney-Club und inkl. Tarantino-esken Nonsens-Momenten sind dann noch das Tüpfelchen auf den I eines durchaus gelungenen Streifen, aus dem jeder Zuschauer das herausnehmen kann, was er möchte und daher nicht zu Unrecht den Nerv seiner Zeit getroffen hat.

Tulpa

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Durchwegs gelungener Erotik-Thriller mit Anleihen bei Giallos/Gialli, Horror und Mystery, der inszenatorisch recht hübsch daherkommt und auch ein paar herb-drastische Momente bietet, die auch dafür sorgen, dass man das Werk dann auch gewinnbringend in Sonderformaten vermarkten kann. Dabei hätte das "Tulpa" ja eigentlich gar nicht nötig und die Geschichte über eine Investment-Bankerin, einem elitären Sexclub und Morde in dessen Umfeld ist durchaus gelungen und bietet bis zum überraschenden Ende auch keine nennenswerten Durchhänger. Der Mörder erscheint mit schwarzen Handschuhen, scharfen Dolch und hat auch wenig Skrupel, wobei "Tulpa" trotz dem erhöhten Härtegrad nicht zur Gore-Platte verkommt. Frederico Zampaglione versteht ja durchaus sein Handwerk und würzt sein Werk mit ordentlich Sex, Gewalt und charismatischen Darstellern, mit denen man als aufgeschlossener Zuschauer auch gerne mitfiebert. "Tulpa" verkommt auch im Gegensatz zu anderen Streifen aus der "Neo-Gialli"-Kiste nicht zu reinem Zitatekino, sondern bringt den "Spirit" dieser Werke hübsch und zeitgemäß in die Welt der Hochglanz-Thriller von heute.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Kairo/Pulse

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"taskede... taskede" ;) Gestern wieder geguckt und "Kairo" ist ja so viel mehr als nur ein weiterer Asia-Horrorfilm mit gruseligen Geistererscheinungen. Wunderbar (schaurig).
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

A Tale of two Sisters

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Außergewöhnliche Geschichten

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noch immer wunderbar und demnächst mehr!
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Bambola

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Liest man die Kritiken auf der IMDB, sind die Stimmen zu "Bambola" ja überwiegend sehr negativ und irgendwie kann man das angesichts der Geschichte über den brutalen Schläger Furio und die dralle Blondine "Bambola", die von ihm wie ein Tier behandelt wird, ja auch verstehen. Die ambivalente Figur des Furio wird ja gleichzeitig als brutal und destruktiv, wie auch sexuell potent präsentiert und anziehend präsentiert, während "Bambola" den Attacken und ihren dunklen Begierden hilflos ausgeliefert scheint. Herr Luna hat in seinen früheren Filmen ja oftmals schon ein sehr Macho-haftes Männerbild präsentiert, dass er anschließend aber immer auf irgendeine Weise demontiert hat und würde man das restliche Output des spanischen Regisseurs nicht kennen, könnte man nach der Sichtung von "Bambola" echt darüber rätseln, ob Luna nicht über ein sehr zweifelhaftes Frauenbild verfügt. Ansonsten ist der Streifen aber sehr gut gemacht, leistet sich auch keine Durchhänger und bietet intensive Darbietungen seiner Schauspieler inkl. Kurzauftritt von Anita Ekberg als rabiate Mutter.
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Robocop

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demnächst mehr!
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