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Homesman(2014) ... endlich mal wieder einen modernen amerikanischen Heimatfilm
Wild-West-Farmerin Hilary Swank soll drei verrückt gewordene Frauen wieder zurück an den Osten bringen (hehe, da scheinen wohl auch alle "Verrückten" hin zu gehören ) und Revolverman Tommy Lee Jones
soll ihr dabei helfen. Klingt vielleicht nicht sonderlich spannend, hat mich aber sehr überrascht und die über 2 Stunden vergingen wie im Flug. Die vierte Regierarbeit von T.Lee Jones ist ordentlich unvorhersehbar, ein gnadenloser, schwarzhumoriger Roadtrip durch die Siedlerzeit Amerikas. Und dem vornehmen Osten wir zum Schluss dann noch einmal der Stinkefinger gezeigt, die rauen Westsiedler haben Amerika erst groß gemacht. So meine Interpretation...aber darauf braucht ihr wirklich nix geben
Wow – ein völlig maßlos überladenes, total überdrehtes und von herrlichen Hommagen gespicktes Fan-Produkt, dass einem glatt das Wasser im Mund zusammenläuft. Die Länge von 30 Min. ist perfekt (mehr wäre zu viel) und die Details sind grande! Gucken!
...und selbst für den Bux gibt es hier eine ganz bestimmte Sequenz, der er nur schwerlich wiederstehen können wird!
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
Das Werkstattkino hatte mal wieder eine schöne Kaiju Woche. "Der Schrecken mit dem Affengesicht", "Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer" und "Frankenstein und die Monster aus dem All", Top! Die nächsten Tage kommen zwei, zumindest nach der Beschreibung, obskure Heimatfilme, mal sehen ob ich da auch einen Blick riskiere.
supervillain hat geschrieben:Das Werkstattkino hatte mal wieder eine schöne Kaiju Woche. "Der Schrecken mit dem Affengesicht", "Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer" und "Frankenstein und die Monster aus dem All", Top! Die nächsten Tage kommen zwei, zumindest nach der Beschreibung, obskure Heimatfilme, mal sehen ob ich da auch einen Blick riskiere.
welche "obskuren heimatfilme" sind das? vielleicht auch etwas in der liga des irren vom zombiehof?
Ich schreib dir in ein paar Tagen noch mal, vielleicht habe ich dann einen oder beide selbst gesehen, deinem Vergleich dürften aber beide nicht standhalten. Titel habe ich im Moment leider keinen mehr im Kopf. i let you know
ROAD TRAIN – FAHRT IN DIE HÖLLE (ROAD TRAIN, Australien 2010, Regie: Dean Francis)
Jenseits der Zivilisation campen zwei Pärchen im australischen Outback. Dabei machen sie gute Miene zu bösem Spiel, denn Fremdgehen unter Freunden und ein neues, freizügiges Mädchen an der Seite des Aufreißers belasten die einst so harmonische Gruppe. Auf der Rückfahrt erfreut man sich an allem, was von den Spannungen ablenkt. So beispielsweise an einem typisch australischen Road Train, einem riesigen, überlangen Sattelschlepper, der den Outback von Küste zu Küste durchquert. Nur dieser hier entpuppt sich als wenig normal. Er drängt die Freunde von der Straße und kommt wenig später zum stehen. Die Fahrerkabine ist leer, der Schlüssel steckt. Da die Freunde sich keinen anderen Rat wissen, nachdem ihr Jeep als Totalschaden im Wüstensand zum liegen kam, besteigen sie den Lastzug und starten zur nächstbesten Stadt. Dass Ladung und Fahrzeug es dabei auf ihr Leben abgesehen haben, ahnen sie noch nicht…
Überraschungs-, spannungs- und ereignisarm dümpelt dieser Film vor sich hin, der zwar ansprechend ins Bild gefasst aber eben inhaltlich wenig unterhaltend ist. Überzeugte mich zu keiner Sekunde…
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
FEUCHTGEBIETE (Deutschland 2013, Regie: David Wnendt)
Das ist dann wohl die Sorte Film, die man nur (falls überhaupt!) einmal im Leben schaut. Sicherlich, Hygienewahn wird hier mit voller Breitseite attackiert und wer erfahren möchte, wie Ekel funktioniert, ist hier sicherlich gut beraten. Der Film ist überraschend explizit, teilweise pornografisch – jedoch, aufgrund des Themas, nicht erregend. Hochachtung vor Carla Juri, die sich hier für nichts zu schade war, was ihr sicherlich sehr viel abverlangte! Und was will einem der Film sagen? Keine Ahnung... Ich fand den nicht sehr witzig oder spannend, aber trotzdem hält er einen bei der Stange. Also im Sinne von: er fordert die Aufmerksamkeit. Man sollte vielleicht vorher schon eine grobe Ahnung von dem haben, was einen hier erwartet, dann kann man auch damit umgehen. Ich stelle fest, eine richtige Meinung habe ich dazu gar nicht…
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht