Gonjiam: Haunted Asylum - Beom-sik Jeong (2018)

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jogiwan
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Gonjiam: Haunted Asylum - Beom-sik Jeong (2018)

Beitrag von jogiwan »

Gonjiam: Haunted Asylum

01.jpg
01.jpg (36.16 KiB) 158 mal betrachtet
Originaltitel: Gonjiam

Herstellungsland: Südkorea / 2018

Regie: Beom-sik Jeong

Darsteller:innen: Seung-Wook Lee, Ye-Won Mun, Ji-Hyun Park, Sung-Hoon Park, Ha-Joon Wi

Story:

Um die seit Jahrzehnten verlassene Gonjiam-Klinik ranken sich unrühmliche Gerüchte über Geistererscheinungen und vor allem eine verschlossene Türe zu einem Zimmer regt die Fantasie der Menschen an. Um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen, soll eine Gruppe von Leuten die Klinik in der Nacht aufsuchen, während das ganze Unterfangen von dutzenden Go-Pro-Kameras und anderen Dingen in einem Livestream übertragen werden soll. Zuerst beginnt auch alles recht vielversprechend und die verlassene Klinik entpuppt sich als gruseliger Ort und während die Streaming-Zahlen in die Höhe steigen, zeigt sich, dass auch die Macher die Klaviatur der Angst beherrschen und hinter den Kulissen mit diversen Vorkehrungen dafür gesorgt haben, dass die anderen Mitspieler bald Todesängste auszustehen haben. Doch wenig später mischt sich noch eine Macht in das Treiben und dieses Mal sind die Geister echt…
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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jogiwan
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Re: Gonjiam: Haunted Asylum - Beom-sik Jeong (2018)

Beitrag von jogiwan »

Found Footage die Drünfzigste, dieses Mal in Form einer illustren Truppe, die mittels Livestream die Vorgänge in einer unrühmlichen und verlassenen Nervenklinik aufdecken wollen. Der „most disturbing found footage film“ aus Südkorea bietet aber wieder einmal die üblichen Muster dieser Filme, wobei dank moderner Technik auf zu viel Wackelkamera und Gekreische verzichtet wird. Auch bei den Jump-Scares hält man sich vornehm zurück, auch wenn die dunklen Räume und finsteren Ecken der Klinik jede Menge Potential dazu bieten würden. Leider enthüllt der Film relativ rasch die Tatsache, dass sich die Macher offensiv ins Geschehen mischen und anfänglich selbst für die Gruselmomente verantwortlich sind, ehe sich die echten Geister ins Geschehen mischen. Diese Enthüllung der Geschichte nicht wirklich gut tut und auch die unvermeidliche Hui-Bui-Momente wirken eher auf unfreiwillige Weise erheiternd, wenn die Nerven allzu schnell weggeschmissen werden. Die titelgebende Klinik mit dem Charme einer Lagerhalle gibt es ja wirklich und auch die Gerüchte dazu, aber so richtig gruselig ist das für den erfahrenen Fan natürlich alles nicht. Ich würde meinen, dass hier alles recht solide dargebracht wird und man mit eingeschränkter Erwartungshaltung auch recht gut unterhalten wird, während das Programm in üblicher Weise abgespult wird. Nicht mehr – nicht weniger.
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