Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
Moderator: jogiwan
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dr. freudstein
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
@Badewanne:

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Diese Filme sind züchisch krank!
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
...wenn das ein spritzwassergeschütztes Duschradio wäre, würde ich bedenkenlos zugreifen! 
it´s fun to stay at the YMCA!!!
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dr. freudstein
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
Also, die Vergewaltigungsszene im Wald wäre aber die passendere Deko
Die Badewanne ist doch voll der Quatsch im Zusammenhang mit dem Film, kommt nur mal kurz vor, soweit ich mich erinnere.
Die Badewanne ist doch voll der Quatsch im Zusammenhang mit dem Film, kommt nur mal kurz vor, soweit ich mich erinnere.
Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
Hat sich da jemand die gekürzte Fassung reingezogen?dr. freudstein hat geschrieben:
Die Badewanne ist doch voll der Quatsch im Zusammenhang mit dem Film, kommt nur mal kurz vor, soweit ich mich erinnere.
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dr. freudstein
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
Nein, ist aber schon lange her, wo ich den gesehen habe (Tape). Aber war die Szene ausschlaggebendjogiwan hat geschrieben:Hat sich da jemand die gekürzte Fassung reingezogen?dr. freudstein hat geschrieben:
Die Badewanne ist doch voll der Quatsch im Zusammenhang mit dem Film, kommt nur mal kurz vor, soweit ich mich erinnere.
Ich bleibe dabei: ein anderes Motiv wäre mir lieber für meine Puppenecke
Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
dr. freudstein hat geschrieben:Nein, ist aber schon lange her, wo ich den gesehen habe (Tape). Aber war die Szene ausschlaggebend![]()
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purgatorio
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Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
ich spuck auf dein Grab (1978)
Ein wenig hin und hergerissen bin ich schon. Prinzipiell ist's kein "schlechter" Film, der recht dreckige Atmosphäre mit recht wenigen Mitteln aufzubauen vermag, obwohl ich das alles etwas nachhaltiger erwartet hätte. Aber die zweite Hälfte ist spürbar zu kurz. Die Jungs hätten ruhig herber abtreten können, schon nur aus Gründen der Fairness.
Eher fragwürdig finde ich, dass die gute Jennifer zu zweien ihrer vier Peiniger ein weiteres Mal freiwillig (!) sexuellen Kontakt aufnahm, wodurch sie wie von selbst die stereotype Vermutung bestätigte, die zu ihrer Vergewaltigung führte. Sie sei eine Großstadthure, leicht zu haben und unersättlich. Ein recht kritischer Punkt, möchte ich meinen. Ebenfalls stößt es mir sehr sauer auf, dass die Kamera sich an der Nacktheit der Hauptdarstellerin zu ergötzen scheint und regelrecht lüstern ihren Körper einfängt, während der Blick auf die Nacktheit der rohen Bestie 'Mann' hier konsequent gescheut wird. Das desavouiert den suggerierten Kern des Films und formt eher das Bild eines maskulinen Blicks auf die Frau, der über jeden Zweifel erhaben ist und sich auch mit Gewalt nehmen kann, was er will. Der Revenge-Part wird somit zum Pflichtprogramm der political-correctness degradiert. Dies sei aber nur angemerkt.
Ansonsten handelt es sich um einen intensiven Film, der es dem Betrachter nicht leicht macht. Höchst unangenehme Sache,
kommt mit 7/10 Punkten ganz gut weg
Ein wenig hin und hergerissen bin ich schon. Prinzipiell ist's kein "schlechter" Film, der recht dreckige Atmosphäre mit recht wenigen Mitteln aufzubauen vermag, obwohl ich das alles etwas nachhaltiger erwartet hätte. Aber die zweite Hälfte ist spürbar zu kurz. Die Jungs hätten ruhig herber abtreten können, schon nur aus Gründen der Fairness.
Eher fragwürdig finde ich, dass die gute Jennifer zu zweien ihrer vier Peiniger ein weiteres Mal freiwillig (!) sexuellen Kontakt aufnahm, wodurch sie wie von selbst die stereotype Vermutung bestätigte, die zu ihrer Vergewaltigung führte. Sie sei eine Großstadthure, leicht zu haben und unersättlich. Ein recht kritischer Punkt, möchte ich meinen. Ebenfalls stößt es mir sehr sauer auf, dass die Kamera sich an der Nacktheit der Hauptdarstellerin zu ergötzen scheint und regelrecht lüstern ihren Körper einfängt, während der Blick auf die Nacktheit der rohen Bestie 'Mann' hier konsequent gescheut wird. Das desavouiert den suggerierten Kern des Films und formt eher das Bild eines maskulinen Blicks auf die Frau, der über jeden Zweifel erhaben ist und sich auch mit Gewalt nehmen kann, was er will. Der Revenge-Part wird somit zum Pflichtprogramm der political-correctness degradiert. Dies sei aber nur angemerkt.
Ansonsten handelt es sich um einen intensiven Film, der es dem Betrachter nicht leicht macht. Höchst unangenehme Sache,
kommt mit 7/10 Punkten ganz gut weg
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht
Re: Ich spuck auf dein Grab - Meir Zarchi (1978)
Reviews 1998-2002
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Ein ausgesprochen brutaler und finsterer Film. Die Vergewaltigung wird mit äußerster Brutalität und Entwürdigung durchgeführt. Dagegen wirkt die anschließende Rache der armen Frau dann sogar recht harmlos. Vielleicht auch, weil der brutale Akt an ihr äußerst realistisch inszeniert wurde, ihre Rache dagegen aber vor Lächerlichkeit strotzt und fürchterlich unrealistisch wirkt. Das Schlimme und Unangenehme ist es, meiner Meinung nach, aber, daß es solche Deppen, wie die vier Vergewaltigter, tatsächlich gibt. Solche hohlen Dialoge, wie die sich um die Ohren schleudern habe ich in der Straßenbahn schon duzende Male von angetrunkenen Jugendlichen gehört. Auch von daher wirkt die erste Hälfte des Filmes ausgesprochen wirklichkeitsgetreu. Um so enttäuschender ist dieser billige, konventionelle Rachefeldzug in der zweiten Hälfte.
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Ein ausgesprochen brutaler und finsterer Film. Die Vergewaltigung wird mit äußerster Brutalität und Entwürdigung durchgeführt. Dagegen wirkt die anschließende Rache der armen Frau dann sogar recht harmlos. Vielleicht auch, weil der brutale Akt an ihr äußerst realistisch inszeniert wurde, ihre Rache dagegen aber vor Lächerlichkeit strotzt und fürchterlich unrealistisch wirkt. Das Schlimme und Unangenehme ist es, meiner Meinung nach, aber, daß es solche Deppen, wie die vier Vergewaltigter, tatsächlich gibt. Solche hohlen Dialoge, wie die sich um die Ohren schleudern habe ich in der Straßenbahn schon duzende Male von angetrunkenen Jugendlichen gehört. Auch von daher wirkt die erste Hälfte des Filmes ausgesprochen wirklichkeitsgetreu. Um so enttäuschender ist dieser billige, konventionelle Rachefeldzug in der zweiten Hälfte.
Früher war mehr Lametta
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Filmforum Bremen
Weird Xperience
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