
USA 1991
OT: Eve of destruction
D: Renée Soutendijk, Gregory Hines
Neulich in der Google-Zentrale: Dr. Eve Simmons hat einen Roboter namens Eve 8 als menschliche Waffe nach ihrem Erscheinungsbild erschaffen. Bei einer Praxiserprobung wird Eve 8 bei einem Banküberfall angeschossen und gerät außer Kontrolle. Jim McQuade, Anti-Terror-Experte der Army, wird zu Hilfe gerufen, doch wird ihm verschwiegen, dass Eve 8 auch noch einen Nuklearsprengsatz beinhaltet, der bei einem Autounfall aktiviert wird...
Ja, es stimmt schon, es wäre wahrlich eine Lüge, "Eve 8" als einen guten Film zu bezeichnen, der wohl eine US-Karriere von Renée Soutendijk beendete, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Dabei hatte sie doch als Eve & Eve sogar eine doppelte Hauptrolle. Allerdings scheint auch jede Seite des Skripts computergeneriert zusammengesetzt worden zu sein.
Ich kann allerdings nicht verhehlen, dass ich den schlechten Ruf des Films nur eingeschränkt nachvollziehen kann. Es ist ja nun nicht so, dass Actionfilme aus der zweiten Reihe sich stets durch Originalität auszeichnen würde, was bei mir irgendwie die Vermutung nährt, dass mancher "Actionfan" ein Problem hat, wenn frau mit vollautomatischen Waffen herumballert und Männer im dreckigen Dutzend killt. Robo-Eve ist nämlich auch mit den Erinnerungen der echten Eve ausgestattet, die als Kind mit ansehen musste, wie ihr besoffener Vater den Tod ihrer Mutter verschuldete, und auch sexistische Anmachen männlicher Vollhonks erleben musste. Und mit derartigen Flachpfeifen kennt Robo-Eve nun wahrlich kein Pardon. Und dafür hätte "Eve 8" mehr als eine goldene Himbeere verdient... A guilty pleasure.