Ich fand den Film eigentlich nicht sonderlich homophob. Die vier männlichen Protagonisten kümmern sich doch rührend umeinander und haben zusammen Spaß, ohne dass es ihnen unangenehm zu sein scheint. Oder soll der Film etwa homophob sein, weil die Vergewaltigung eines Mannes durch einen anderen Mann als negativ dargestellt wird? Wenn das der Fall ist müsste "Last house on the left" aber heterophob sein.jogiwan hat geschrieben:hat geschrieben: This movie did for homophobia what "Saturday Night Fever" did for disco.
Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman (1972)
Moderator: jogiwan
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Ich muss ja erst mal prüfen ob der was taugt, is ja als würde man mit dem Sex bis zur Hochzeitsnacht warten, also nö.Blap hat geschrieben:[X] Leihliste!!!
Kaufliste! Sonst ist Krawall in der Bude!![]()
IMHO kein Überflieger, sollte der Sammlung aber dennoch zugeführt werden. Guter Stoff.
Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Nach erfolgter Sichtung muss ich sagen das der Film lediglich ganz nett ist, mehr nicht, ich fands nur gerecht das auch mal ein Kerl vergewaltigt wurde...
Ansonsten hab ich was gegen Hysterie bei Männern und stellenweise waren die schon sehr blümchenhaft unterwegs, die vier Herren.
Die Landschaftsaufnahmen hatten durchaus was, aber irgendwie wirkte der Film seltsam seelenlos auf mich und hat mich ziemlich kalt gelassen.
6/10
Ansonsten hab ich was gegen Hysterie bei Männern und stellenweise waren die schon sehr blümchenhaft unterwegs, die vier Herren.
Die Landschaftsaufnahmen hatten durchaus was, aber irgendwie wirkte der Film seltsam seelenlos auf mich und hat mich ziemlich kalt gelassen.
6/10
Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Für mich ein sehr erfreulicher Gegenakzent zu ebenso altbackenen wie illusionären Harte-Männer-Posen.untot hat geschrieben:Ansonsten hab ich was gegen Hysterie bei Männern und stellenweise waren die schon sehr blümchenhaft unterwegs, die vier Herren.
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Sehe ich auch so. @untot: Der Film hatte eine gewisse Vorreiterrolle, das sollte man nicht übersehenAdalmar hat geschrieben:Für mich ein sehr erfreulicher Gegenakzent zu ebenso altbackenen wie illusionären Harte-Männer-Posen.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Gut sagen wirs mal so, ich hab auch was gegen hysterische Weiber, da mach ich keinen Unterschied!Adalmar hat geschrieben:Für mich ein sehr erfreulicher Gegenakzent zu ebenso altbackenen wie illusionären Harte-Männer-Posen.untot hat geschrieben:Ansonsten hab ich was gegen Hysterie bei Männern und stellenweise waren die schon sehr blümchenhaft unterwegs, die vier Herren.
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman
Die Mutter aller Backwood-Filme und mit seinem Rape-Part bahnbrechend (USA Anfang der 70er!).
In Würde gealtert, nach heutigen Maßstäben der (Sub-)Genre eher weniger schockierend.
8/10
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"Dressing well is a form of good manners." - Tom Ford
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman (1972)
Behäbig erzählte Abenteuerfilm-Parodie, die vier naive Sonnenschein-Wochenendausflügler portraitiert, die in der unberührten Natur während eines Kanu-Trips in einem wilden Fluss in einer abgelegenen Gegend an ein paar Hinterwäldler geraten. Wie bei fast allen Culture-Clash-Komödien lebt der Streifen dann auch von stark gegensätzlichen Figuren, die hier auch bis aufs Äußerste überzeichnet und präsentiert werden und „Bei Sterben ist jeder der Erste“ langweilt den Zuschauer neben inzestuösen und ungepflegten Rednecks dann auch mit einer oberflächlich gehaltenen Auswahl mittelständischen Charakterverhaltens vom vermeintlichen Alpha-Tier bis zum angepassten Mitläufer, die jedoch allesamt den Schwanz einziehen, wenn es ans Eingemachte oder es um das Einstehen von Konsequenzen geht. Das Herzstück des Filmes ist dabei die Konfrontation von hinterwäldlerischen Hormonschüben und städtischen Hochmut in der Ned Beatty den Tierimitator gibt und die auch recht plump auf männliche Urängste abzielt und das weitere Handeln der Eindringliche legitimieren soll. Der Rest ist eine mäßig gelungene Mischung aus Naturfilm lahmes Stammtisch-Gelabere mit überraschend schlechten visuellen Effekten, der irgendwie auch kein Ende findet und auf ein konservatives Publikum zugschnitten ist, dass sich dankbar und zustimmend mit recht simplen Lösungsvorschlägen zu Konfliktsituationen zufrieden gibt.
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman (1972)
Wenn man das so liest, könnte man fast meinen, du würdest den Film nicht mögenjogiwan hat geschrieben:Behäbig erzählte Abenteuerfilm-Parodie, die vier naive Sonnenschein-Wochenendausflügler portraitiert, die in der unberührten Natur während eines Kanu-Trips in einem wilden Fluss in einer abgelegenen Gegend an ein paar Hinterwäldler geraten. Wie bei fast allen Culture-Clash-Komödien lebt der Streifen dann auch von stark gegensätzlichen Figuren, die hier auch bis aufs Äußerste überzeichnet und präsentiert werden und „Bei Sterben ist jeder der Erste“ langweilt den Zuschauer neben inzestuösen und ungepflegten Rednecks dann auch mit einer oberflächlich gehaltenen Auswahl mittelständischen Charakterverhaltens vom vermeintlichen Alpha-Tier bis zum angepassten Mitläufer, die jedoch allesamt den Schwanz einziehen, wenn es ans Eingemachte oder es um das Einstehen von Konsequenzen geht. Das Herzstück des Filmes ist dabei die Konfrontation von hinterwäldlerischen Hormonschüben und städtischen Hochmut in der Ned Beatty den Tierimitator gibt und die auch recht plump auf männliche Urängste abzielt und das weitere Handeln der Eindringliche legitimieren soll. Der Rest ist eine mäßig gelungene Mischung aus Naturfilm lahmes Stammtisch-Gelabere mit überraschend schlechten visuellen Effekten, der irgendwie auch kein Ende findet und auf ein konservatives Publikum zugschnitten ist, dass sich dankbar und zustimmend mit recht simplen Lösungsvorschlägen zu Konfliktsituationen zufrieden gibt.
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Re: Beim Sterben ist jeder der Erste - John Boorman (1972)
Ach... so schlimm fand ich den gar nicht...buxtebrawler hat geschrieben: Wenn man das so liest, könnte man fast meinen, du würdest den Film nicht mögen
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