Paul Newman - Seine Filme, sein Leben - Michael Kerbel

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Moderator: jogiwan

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sid.vicious
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Paul Newman - Seine Filme, sein Leben - Michael Kerbel

Beitrag von sid.vicious »

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Vom Privatleben des Paul Newman wird herzlich wenig berichtet. Gemäß Kerbel hat Newman immer dafür gesorgt, dass sein Privatleben auch privat blieb und nicht an die Öffentlichkeit und somit ins Kreuzfeuer von Regenbogenpresse und sonstigen Schmierfinken gezogen wurde. Demgemäß liegt der Fokus auf Newmans schauspielerischen als auch inszenatorischen Arbeiten.

Wie James Dean wurde Newman nach der Stanislawski-Methode ausgebildet. Das allerbeste Rüstzeug, um sich mit den von ihm verkörperten Charakteren (zumeist emotional unreife Personen) bestmöglich zu identifizieren. Und wenn es die jeweiligen Rollen erforderten, dann hatte Newman keine Probleme, sich das Posaunenspiel als auch das Billardspiel draufzuschaffen.

Newman hatte es nicht leicht, um den stetigen Vergleichen mit Marlon Brando zu entkommen. Immer wieder war die Rede vom blonden Brando oder vom Aushilfs-Brando, was nach meinem Dafürhalten überaus respektlos klingt.

Wir erfahren zwar einiges über Newmans Filme, über sein Verhältnis zu Warner und Hollywood. Aber: Filme wie SCHLAPPSCHUSS und FLAMMENDES INFERNO werden mittels Randnotizen abgehandelt - und irgendwie ist es dem Buchautor scheinbar auch entgangen, was FLAMMENDES INFERNO für ein geiler Film ist..

Womit ich mich dito nicht anfreunden konnte, sind die zu lang geratenen Inhaltsangaben zu Newmans Filmen, da ich diese als ziemlich ermüdend empfunden habe.
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