Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

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buxtebrawler
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti

Beitrag von buxtebrawler »

Läuft am 04.12.2012 im B-Movie, Hamburg:

Paracinema: Satan der Rache
E Dio Disse a Caino
Italien/BRD, 1970, 83 min, DF, 35mm

Regie: Antonio Magheriti
Darsteller: Klaus Kinski, Peter Carsten, Marcella Michelangeli,
Antonio Cantafora


Für Liebhaber des Zelluloids gibt es jeden ersten Dienstag im Monat
ein Potpourri von Trash bis Mainstream. Lasst euch überraschen,
anregen oder einfach unterhalten.

Satan der Rache
Gary Hamilton hat 10 Jahre unschuldig im Straflflager gesessen. Am
Tage seiner Entlassung hat er nur noch einen Gedanken: Rache.Noch für
dieselbe Nacht kündigt er sich bei seinem ehemaligen Kumpanen Acombar
an. Dieser hat die letzten Jahre dazu genutzt, mit seiner Bande die
Gegend zu terrorisieren. Damit sind die Rollen in diesem düsteren
Racheitalowestern klar verteilt. Kinski spielt diesmal den zu Fleisch
gewordenen Racheengel, der mit Unterstützung eines aufziehenden
Tornados in der kleinen Stadt wütet.

Dienstag, 04. Dezember, 21:00 Uhr

http://www.b-movie.de/programm/programm ... mm=12/12#5
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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dr. freudstein
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti

Beitrag von dr. freudstein »

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buxtebrawler
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti

Beitrag von buxtebrawler »

„Feinde vermehren sich wie Läuse!“ (doch für Acombar reicht ein einziger...)

Der dritte Western, der unter der Regie des italienischen Regisseurs Antonio Margheriti („Asphaltkannibalen“) entstand, nennt sich „Satan der Rache“, erschien in italienisch-deutscher Koproduktion im Jahre 1970 und wartet mit Klaus Kinski („Leichen pflastern seinen Weg“) in der Hauptrolle auf.

Gary Hamilton (Klaus Kinski) landete zu Unrecht im Steinbruch und musste dort zehn lange Jahre schuften, bis er durch den Gouverneur entlassen wurde. Die Zeit nutzte er, um einen detaillierten Racheplan zu schmieden. Nun ist seine Zeit gekommen: Er kehrt zurück in seine alte Heimat, um Rache an seinem ehemaligen Weggefährten Acombar (Peter Carsten, „Dracula im Schloss des Schreckens“) und dessen Gefolgschaft zu üben, die mittlerweile über die Stadt herrschen. Ein aufziehender Tornado spielt Hamilton dabei in die Hände…

Obwohl Margheriti sicherlich viel „von der Stange“ drehte, schuf er mit „Satan der Rache“ doch eine, besondere, aus der Masse herausstechende Variation des typischen Italo-Rache-Westerns. Zwar wird auch dieser Genre-Beitrag verhältnismäßig geradlinig erzählt, doch setzt man nicht auf staubige, sonnendurchflutete Bilder, sondern verstärkt auf aus dem Horror-Bereich entlehnte Stilelemente. Vor der Kulisse eines aufkommenden Tornados kommt es zu einem spannend und atmosphärisch gefilmten Duell einer gegen alle in den Winkeln und Schlupflöchern der Stadt. Ständiges Glockengeläut, Kirchenorgelmusik, ein aus dem Schutze der Dunkelheit heraus zuschlagender, unbarmherziger Racheengel und von den Wetterverhältnissen symbolträchtig reflektierte und verstärkte, beinahe apokalyptische Stimmung erzeugen eine unheimliche, gruselige Szenerie. „Satan der Rache“ spielt zum größten Teil in nur einer Nacht, die schicksalhaft wird für die Stadt und ihre Oberen.

Interessant ist dabei, dass die Unterteilung in Gut und Böse bewusst über weite Strecken nur uneindeutig geschieht. Lange Zeit kann man als Zuschauer für Acombar durchaus Mitleid empfinden, da man ihn in erster Linie als liebenden Vater und angsterfüllten Gejagten kennenlernt. Dies ändert sich erst, als er nach ca. einer Stunde eine nicht zu rechtfertigende Tat begeht. Sogar erst nach rund 75 Minuten erfährt man die eigentliche Vorgeschichte und damit die Gründe für Hamiltons Rachefeldzug. Den daraus resultierenden offenen Vater-Sohn-Konflikt, der Acombar zu seinem Entsetzen auch noch mit seinem Filius Dick (Antonio Cantafora, „Baron Blood“) entzweit, löst dieser sehr pragmatisch, kurz bevor die Familientragik erbarmungslos zuschlägt und ein junges Leben jäh beendet wird. Acombars Imperium zerfällt in nur einer Nacht in seine Einzelteile und offenbart seine gesamte Instabilität, was durchaus als (moralisch-optimistische) Metapher für unrechtmäßig erworbene Macht und Besitz verstanden werden darf. „Satan der Rache“ endet, nachdem für Hamilton alles getan ist, mit einem dann doch recht aufgesetzt wirkenden Bibelzitat aus dem Märchen von Kain und Abel, das in Exploitation-Alibi-Manier Mord und Totschlag an sich infrage stellt.

Klaus Kinski spielt im knallroten Pullover seine Rolle mit der erwarteten Inbrunst und liefert eine Darstellung von beachtlicher Intensität. Sein sehr menschlich gezeichneter Gegenspieler wird von Peter Carsten nachvollziehbar und glaubwürdig verkörpert; Carsten spielt sich von Selbstgefälligkeit und Hochmut bis zum nervösen Wrack herunter. Ein hörenswerter, gelungener Titelsong rundet diesen auf den meisten Ebenen überzeugenden Western ab, der inszenatorisch überaus gelungen ist und zu den besten Arbeiten Margheritis zählt, die ich bis jetzt gesehen habe.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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dr. freudstein
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti

Beitrag von dr. freudstein »

Santini hat geschrieben:
Nach zehn Jahren harter Strafarbeit in einem Steinbruch wird der Engländer Gary Hamilton aufgrund von Amnesie aus der Haft entlassen.
ich meine, es war eine Amnestie. Hab den Film grade gesehen :? Sein Gedächtnis funktionierte sehr gut, daher ja der Rachefeldzug nach 10 Jahren. Ein Gedächtnisverlust wäre besser gewesen für viele Beteiligten, dann aber langweilig für den Zuschauer, jedenfalls nach dieser Storyvorlage.

dr. freudstein
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti

Beitrag von dr. freudstein »

Idee: Giovanni Addessi
Drehbuch: Antonio Margheriti/Giovanni Addessi
Kameraführung: Giorgio di Battista/Sergio Martinelli
Kamera-Assistenz: Lucano Rinchiusi/Guido Tosi
Masken: Duilo Giustini
Musik: Carlo Savina/DON POWELL "Rocks blood and sand"
Produktionsleitung: Nino digianibattista
Schnitt: Nella Nannuzzi
Kamera: Luciao Trasalti/Riccardo Pallo Arni
Gesamtleitung: Franco Caruso
Regie: Anthony Dawson (Antonio Margheriti)
Produktion: Giovanni Addessi

Klaus Kinski in einer seltenen Hauptrolle (sonst ist er oft ja nur wenige Minuten zu sehen) und hier mal nicht als der Bösewicht, aber Pfarrer spielt er trotzdem nicht, sondern einen Rächer, dessen Rachegelüste man gut nachvollziehen kann, wenn man etwas Geduld hat, denn die Auflösung wird erst später gezeigt. Ein Rachewestern wie üblich bei Italoproduktionen, hier aber mit horresken Elementen versehen. Der Showdown wird lang ausgeweitet, während ein Tornado langsam immer mehr Teil des Geschehens wird. Sonnenhitze gibt es also kaum, während des Showdowns verdunkelt sich auch der Himmel und ein Glockengeläute untermalt das Szenario. Grandioses Finale und man fiebert voll Spannung mit. In der Art habe ich das noch nicht gesehen in einem Italowestern. Ich erhöhe um einen Punkt

8/10
jetzt habe ich den Film 2012/13 und 14 gesehen, sollte erst mal reichen.

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Prisma
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

Beitrag von Prisma »


● SATAN DER RACHE / E DIO DISSE A CAINO (1970)
mit Klaus Kinski, Peter Carsten, Guido Lollobrigida, Giuliano Raffaelli, Antonio Cantafora, Alan Collins und Marcella Michelangeli
eine deutsch-italienische Co-Produktion der Peter Carsten Produktion | D.C. 7 Produzione | im Inter Filmverleih
Ein Film von Antonio Margheriti


»Wahrheit. Was ist schon Wahrheit?«
Nach zehn harten Jahren im Strafgefangenenlager kommt Guy Hamilton (Klaus Kinski) auf freien Fuß und ihn treibt nur ein Gedanke an. Er will Rache nehmen an Acombar (Peter Carsten), dem Mann, der ihm einst seine Existenz, seine Frau Maria (Marcella Michelangeli) und die Freiheit genommen hat. Gleich zu Beginn seines Rachefeldzuges trifft Hamilton auf Acombars Sohn Dick (Antonio Cantafora), der auf dem Nachhauseweg ist und seinem Vater die Nachricht von Hamiltons Begnadigung überbringen wird. Diese Nachricht sorgt nicht nur bei Acombar, sondern auch bei seinen Helfershelfern für helle Aufregung und man trifft Vorsichtsmaßnahmen, außerdem setzt Hamiltons Verräter ein hohes Kopfgeld auf ihn aus. Da ein Sturm am aufkommen ist, kann der Rächer diese unübersichtliche Situation zu seinem Vorteil nutzen und es dauert nicht lange, bis es den ersten von Acombars Gefolgschaft erwischt...

Die Sonne brennt, die Männer des Straflagers schinden sich Tag für Tag kaputt, die unerbittlichen Aufseher dulden keine Unterhaltungen, quittieren Pausen mit Peitschenhieben und inmitten dieses kargen Settings sieht man den Protagonisten dieser Rache-Geschichte, Klaus Kinski. Die Erklärungen sind kurz, aber präzise und der Einstieg gelingt mit wenigen Mitteln wegweisend. Antonio Margheritis Rache-Western kann in aller Bescheidenheit als großer Klassiker des Genres betrachtet werden, zumal das Ergebnis trotz seiner eher offensichtlich geringen Budgetierung überaus beachtlich ausgefallen ist. Die Geschichte um diesen brutalen Rachefeldzug kommt ohne Ausschmückungen im Bereich Nebenhandlung aus und die massive Konzentration auf das eigentliche Thema führt beim Zuschauer zu überaus intensiv wirkenden Eindrücken. Diese Intensität wird durch die ungewöhnlich morbide Gestaltung und die Zeichnung der Charaktere zusätzlich hochgeschaukelt, so dass der Eindruck des Zusteuerns auf eine Katastrophe unausweichlich wirkt. Der komplette Verlauf hat nahezu ohne nennenswerte Sympathieträger auszukommen, so dass die übliche Suche nach solchen in einer interessanten Umkehrreaktion gipfelt, nämlich um sich dem amtierenden Anti-Helden an die Stiefel zu heften.

Es scheint somit die Prämisse des Films zu sein, dass, je brutaler und unmenschlicher es zugeht, es auch gleichzeitig desto besser sei, was überraschenderweise komplett aufgeht. Nicht nur der Verlauf ist trotz absoluter Vorhersehbarkeit unheimlich spannend, sondern vor allem die Tatsache, dass man gerne zum Komplizen von Guy Hamilton wird, bringt richtig Schwung in die Angelegenheit. Ebenso wie bei ihm kommt es also zu Überlegungen, wie man die Bande des verhassten Acombar möglichst qualvoll hinrichten könnte. Doch auch wenn man es meinen könnte, dient dieses Konzept weniger dem ausschließlichen Selbstzweck, als dass man kleine Spuren von Hoffnung und Tugenden hervorheben wollte. Dem Film steht seine intelligente Mischung aus verstörender Brutalität und diskreter Tragik sehr gut und die Gewissheit, dass es zu einem fulminanten Showdown kommen wird, schwebt verheißungsvoll über dem Gesamt-Szenario.

Vor Klaus Kinski kann man hier in der Titelrolle buchstäblich nur den Hut ziehen und seine Leistung bleibt in nachhaltiger Erinnerung. Dass der gesamte Verlauf vollkommen um ihn herum konstruiert wurde wirkt nicht so erdrückend, wie man vielleicht meinen könnte, da die restlichen Darsteller nicht nur als schmückendes, beziehungsweise irrelevantes Beiwerk suggeriert werden. Guy Hamilton personifiziert das Leitmotiv Rache und den blanken Hass außergewöhnlich intensiv, es besteht kein Zweifel daran, dass er sein Ziel erreichen wird. Interessant bei der Inszenierung wird es, wenn man ihn dabei zusehen kann, welche Methodenl er anwenden wird. Seine drastischen Mittel haben im Endeffekt nur einen Zweck, nämlich sein eigentliches Opfer auf eine indirekte Art und Weise zu foltern, bevor es ihm endgültig an den Kragen geht. Doch wird er keinesfalls als Sadist dargestellt, sondern als Mann, der eben zehn lange Jahre im Straflager Zeit zum nachzudenken hatte. Co-Produzent Peter Carsten bereichert seinen Film durch eigene Präsenz, die wenigen Carsten-Produktionen sind teilweise echte Geheimtipps geworden. Mit ihm hat die Person des Acombar das perfekte Gesicht bekommen, seine Erscheinung und sein immer mehr durchschimmerndes, wahres Gesicht gibt der ganzen Aktion schließlich den wahren Sinn.

Der Zuschauer verachtet diesen Herrn ebenso wie Hamilton es tut und es kommt zu dem zweifelhaften Eindruck, eine Art Genugtuung zu empfinden, wenn ihm alles genommen wird. Im Bereich der Emotionen beweist Peter Carsten erstaunlich greifbare Leistungen, es ist ein Glück, dass er in diesem Film mit von der Partie ist. Maria, seine attraktive Frau aus zweiter Hand, erfährt eine erfreulich stichhaltige Färbung von Marcella Michelangeli, zumal sie nicht sehr viele Möglichkeiten zur exponierten Entfaltung geboten bekommt. Gelöst wurde das Ganze daher optimal und sie findet sich hierbei mit dem Rest der Besetzung in guter Gesellschaft. Inszenatorisch gesehen, ist "Satan der Rache" sehr dicht und packend ausgefallen. Überwiegend in der Dunkelheit spielend, sieht man eine mitreißende Hetzjagd eines Einzelgängers, der aufgrund seines Wissens um geheime Gänge und Katakomben wie ein Phantom umherschleichen, und aus dem Nichts zuschlagen kann. Drastische Szenen wie die im Glockenturm oder der Kirche, werden durch fatale und genauso tödliche Irrtümer nur noch mehr forciert und das Zeitdiktat der Regie überträgt eine Form der nervösen Hochspannung, die im Endeffekt mit einfachen Mitteln kreiert werden konnte. Die bestimmend wirkende Bildgestaltung mit kleineren Finessen im visuellen Bereich und die musikalische Untermalung runden die positiven Eindrücke ab. Ein sehr eindringlich gestalteter Film, der für erneute Sichtungen immer wieder geeignet ist!

Captain Blitz
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

Beitrag von Captain Blitz »

Von dem würde ich eine Blu sofort und mit Kusshand nehmen. :) Wenn man bloß wüsste, ob da was geplant ist, sonst würde ich zur DVD greifen. Den habe ich mal im Kino gesehen, klasse Western!

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buxtebrawler
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

Beitrag von buxtebrawler »

Erscheint voraussichtlich am 27.08.2015 bei EuroVideo noch einmal auf DVD:

Bild
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

Beitrag von buxtebrawler »

Ist mutmaßlich am 28.08.2020 bei WVG noch einmal auf der "Italo Western Helden"-DVD erschienen:

Bild

Enthält:
- Der Mann mit der Kugelpeitsche
- Satan der Rache
- Sein Wechselgeld ist Blei

Quelle: https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassu ... vid=103869
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Maulwurf
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Registriert: Mo 12. Okt 2020, 18:11
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Re: Satan der Rache - Antonio Margheriti (1969)

Beitrag von Maulwurf »

Nach 10 Jahren im Steinbruch kommt Gary Hamilton zurück um Rache zu nehmen. Django und Dracula im Schloss des Schreckens. Die Stunde wenn Django kommt. Ein Gothic-Western wie er nicht unheilvoller und düsterer sein könnte. Der Sturm heult um die Stadt, die Totenglocke läutet, und ein Unheimlicher, der nicht zu fassen ist, nimmt blutige Rache an seinen Peinigern. Dazu ein Klaus Kinski in der Hauptrolle, der seine ganze Ausstrahlung in die Großaufnahmen legt und damit schlichtweg umwerfend wirkt. Ein genialer und schwarzer Schauerwestern, den ich gerne mal im Kino sehen würde. Dort würde es wahrscheinlich 10 Punkte setzen ob dieser Bildgewalt und der morbiden Stimmung …

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