Suspiria - Dario Argento (1977)

Grusel & Gothic, Kannibalen, Zombies & Gore

Moderator: jogiwan

Benutzeravatar
Arkadin
Beiträge: 9510
Registriert: Do 15. Apr 2010, 21:31
Wohnort: Bremen
Kontaktdaten:

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von Arkadin »

Verdammt. Das war die kleine Glocke, die beim Namen Thomas de Quincey in meinem Kopf läutete, als ich kürzlich für die 35MM über "Confessions of an Opium Eater" schrieb. Wäre mir das mal eher eingefallen!
Früher war mehr Lametta
***************************************************************************************
Filmforum Bremen
Weird Xperience

Benutzeravatar
buxtebrawler
Forum Admin
Beiträge: 28879
Registriert: Mo 14. Dez 2009, 23:13
Wohnort: Wo der Hund mit dem Schwanz bellt.
Kontaktdaten:

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von buxtebrawler »

Mal wieder Das Forum mit dem Bildungsauftrag :cool:

Klasse, Salvatore :thup:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.
Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!
Suche (dt. Sync): Dr. Jekyll und Mr. Hyde ('31) / The Last Song (Permanent Record)

purgatorio
Beiträge: 15144
Registriert: Mo 25. Apr 2011, 19:35
Wohnort: Dresden

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von purgatorio »

buxtebrawler hat geschrieben:
Do 20. Aug 2020, 09:32
Mal wieder Das Forum mit dem Bildungsauftrag :cool:

Klasse, Salvatore :thup:
Jetzt sollten wir diesen längst etablierten Slogan auch langsam mal in den Header übernehmen, oder? :mrgreen:
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht

purgatorio
Beiträge: 15144
Registriert: Mo 25. Apr 2011, 19:35
Wohnort: Dresden

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von purgatorio »

Salvatore Baccaro hat geschrieben:
Di 18. Aug 2020, 19:47
In Vorbereitung auf das Forentreffen, (und weil ich eines Sammelbands seiner Hauptwerke in einer Bücherzelle unweit des Bodensees habhaft werden konnte!), habe ich mich nun endlich einmal in dem 1845er Werk "Suspiria De Profundis" des englischen Essayisten Thomas de Quincey vertieft - eine Sammlung von Prosastücken, die Visionen, Träume, Kindheitserinnerungen, aus- und abschweifende Gedanken zu allen möglichen und unmöglichen Themen sowie theoretische Passagen beinhalten, die sich beinahe als Vorwegnahme der modernen Traumdeutung bzw. Psychoanalyse lesen lassen, und die als Nachfolgeband zu den ähnlich fragmentarischen "Confessions of an Opium Eater" von 1821 intendiert gewesen sind, in denen der Autor bereits minutiös wilde Phantasmagorien auf Laudanum-Trips beschrieben hat.
Eigenartig... diese Kurzbeschreibung ist ebenso abschreckend wie fesselnd. Ich habe den Sammelband soeben in tadellosem Zustand aus dem Briefkasten gefischt (der gar eigensinnige Sog Seelingscher Literaturempfehlungen) und bin ebenso unschlüssig wie neugierig. "Der Mord als eine schöne Kunst" reizt mich aber definitiv. Hast du da schon reingelesen? Na ich bin gespannt, ich packe den Büchlein mal oben auf den Lesestapel :cool:
Im Prinzip funktioniere ich wie ein Gremlin:
- nicht nach Mitternacht füttern
- kein Wasser
- kein Sonnenlicht

Benutzeravatar
Salvatore Baccaro
Beiträge: 1952
Registriert: Fr 24. Sep 2010, 20:10

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von Salvatore Baccaro »

purgatorio hat geschrieben:
Fr 21. Aug 2020, 14:58
ch habe den Sammelband soeben in tadellosem Zustand aus dem Briefkasten gefischt (der gar eigensinnige Sog Seelingscher Literaturempfehlungen) und bin ebenso unschlüssig wie neugierig.
Haha, wie gut! Ja, ich habe alles gelesen bis auf "Die Postkutsche". Thomas de Quincey ist definitiv ein Meister der Abschweifung! Da möchte er einen Bericht über seine Erfahrungen mit Opium schreiben und verliert sich zu Beginn für hundert Seiten völlig in autobiographischen Details, wie er als junger Mann mittellos in London strandete, was zwar durchaus spannend zu lesen ist, aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat; da schiebt er seinen Essays endlose Fußnoten unter, in denen er ziemlich geckenhaft mit seinen Latein- und Altgriechisch-Skills prahlt; da erzählt er mitten in der Schilderung vom Tod seiner jüngeren Schwester plötzlich von einem Groschenroman, den er kürzlich in die Finger bekam und paraphrasiert dessen Schlussszene um eine Äbtissin, die eine gefangene Nonne zu befreien versucht usw. Unfasslich, aber nicht uninteressant, nur, puh!, aber auch nicht unanstrengend...

Am besten gefallen hat mir tatsächlich "Der Mord, als eine schöne Kunst betrachtet". Am Ende gibt's gar die atemlosen Schilderungen einiger einschlägiger Mordtaten und zuvor feinsten Schwarzhumor, (wenn der Autor den dann später auch wieder teilweise beinahe entschuldigend zurücknimmt.)

Benutzeravatar
jogiwan
Beiträge: 32441
Registriert: So 13. Dez 2009, 10:19
Wohnort: graz / austria

Re: Suspiria - Dario Argento (1977)

Beitrag von jogiwan »

Ich kann mir nicht helfen, aber bei diesem Stiftehalter von EO muss ich immer an Suspiria denken... :kicher:
elements_optimal_peacock_stiftehalter_7_jpg.jpg.jpg
elements_optimal_peacock_stiftehalter_7_jpg.jpg.jpg (116.8 KiB) 41 mal betrachtet
Ist eigentlich bekannt, was der originale Glas-Pfau aus dem Film eigentlich für eine Funktion hat? Hab den ja schon öfters gegoogelt, aber nie etwas dazu gefunden. Ist der reine Deko, Lampe, Kunstobjekt oder einfach nur zur Hexenabwehr? Würde mich ja schon interessieren. Ist der danach jemals wieder irgendwo aufgetaucht?
it´s fun to stay at the YMCA!!!



» Es gibt 1 weitere(n) Treffer aus dem Hardcore-Bereich (Weitere Informationen)

Antworten