Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Dracula 2D

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autsch - demnächst mehr!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Gimlet

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Kleiner, aber irgendwie feiner spanischer Streifen über eine Barbesitzerin, die von einem Psychopathen gestalked wird, der sich mit blutigen Taten auch immer mehr in das Leben der zunehmend verzweifelten Frau drängt. Zwar bietet "Stalked" weder Hochspannung, noch ein hohes Tempo und bewegt sich stets etwas auf TV-Niveau, aber dank guter Darsteller, einem gelungenen Drehbuch und einer hübschen Inszenierung fällt das gar nicht mal so sehr ins Gewicht. Angela Molina seh ich ja persönlich immer gerne und wer spanische Filme mag und auch nichts gegen Psychothriller aus der Drama-Ecke hat, ist bei José Luis Acosta und seinem Werk an der richtigen Adresse. Obere Mittelklasse!

Night of the Bloody Apes

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Da alle anderen Versuche und medizinische Behandlungen fehlgeschlagen haben, verpflanzt der renomierte Arzt Dr. Krallmann kurzerhand in einer hochgradig illegalen Aktion das Herz eines Gorillas in die Brust seines an todkranken Sohnes. Dieses hat jedoch zur Folge, dass der junge Mann schon wenig später zu einer Art menschenähnlicher Affen-Bestie mutiert, die sich fortan übellaunig und brutal durch die Straßen der Stadt mordet. Als sich die Toten stapeln macht sich daher nicht nur die Polizei hinter der Bestie her, sondern auch Dr. Krallmann, der mit einer weiteren Operation nun seinen Fehler wieder korrigieren möchte...

Arg trashiger und ungewöhnlich blutiger Mexploitation-Streifen von René Cardona, der hier recht unverhohlen Frauen-Wrestling, Mad-Scientist-Thematik und King-Kong-Tierhorror in einen Topf wirft und dabei auch reales Footage-Material von Herztransplantationen verwendet. Alles ziemlich abgschmackt und die Affenbestie fackelt ebenfalls nicht lange und reißt Frauen gerne Klamotten vom Leibe, während er es mit den männlichen Protagonisten eher nicht so gut meint. Zwar ist alles recht billig gemacht und die Dramaturgie holpert gemütlich dahin, aber die Maske vom Gorilla fand ich sehr gelungen und für sein Entstehungsjahr ist "Night of the bloody Apes" auch überraschend blutig ausgefallen. Alles in allen natürlich ein großer und vor allem sehr kurzweiliger Spass für Fans mexikanischer Filme und sonstig-geschmacksverwirrte Zuschauer.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Ralph reichts

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Sympathischer Film für die ganze Familie, bei der vor allem die Gaming-Fraktion der Altersgruppe 30+ auf ihre Kosten kommt. Der 8-bit-Bösewicht Ralph ist aufgrund seiner Aufgabe als Zerstörer in einem alten Aracde-Spiel überall ausgegrenzt und beschließt nach einer kleinen Lebenskrise endlich auch einmal der Held zu sein, ohne dabei zu beachten, mit welchen Konsquenzen das für sein Umfeld verbunden ist. Die Story hat trotz kleinerer Durchhänger in der Mitte das Herz am rechten Fleck und die Optik des Streifens ist dann auch ein einziges Highlight, dass auch den Charme alter Spiele perfekt eingefangen hat. Zwar geht es wie üblich absolut überdreht zur Sache, aber hat man sich erst einmal an das hohe Tempo gewöhnt, bekommt man einen lustigen Nerd-Film präsentiert, der mit seinen zahlreichen Anspielungen auch sehr kurzweilig ausgefallen ist. Spaßig!

Die schwarze Messe der Dämonen

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Eigentlich sensationeller Film von Alberto De Martino, der zwar im Fahrwasser von "Der Exorzist" entstanden ist, aber eine hübsche Variation des Themas bringt und auch nicht enttäuscht. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern und schicken Location überraschen vor allem die gelungene Kameraführung von Herrn Massaccesi und die optischen Spielereien, die den Film auch zu einem optischen Genuss machen. Hier wird wirklich auf Teufel komm raus durch die Gegend getrickst und irgendwie ist die ganze Dämonen-Sause mit vielen Einfällen stets so "over-the-top", dass man gar nicht zum Durchatmen kommt. Aboslutes Highlight ist ja da sicher die titelgebende Messe in der Mitte mit ... aber das wird natürlich nicht verraten. Ich war jedenfalls nicht nur bei diesen Szenen geplättet und der Streifen beinhaltet dann auch alles, was ich an italienischen Streifen so mag. Und um das Ganze in drei Worten zusammenzufassen: Super, super, super!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Team America

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Die Polizeitruppe "Team America" schützt die Welt vor bösen Terroristen und sonstigem Gesindel und schießt bei dessen Bekämpfung auch schon mal weit über das eigentliche Ziel hinaus. Als das Gerücht aufkommt, dass ein großer Anschlag bevorsteht, wird der Broadway-Schauspieler Gary rekrutiert, der mit seinem schauspielerischen Fähigkeiten die terroristische Zelle unterwandern soll. Doch Gary ist wenig begeistert, sein Leben für die Menscheit aufs Spiel zu setzten und dennoch erklärt er sich bereit, das Wagnis einzugehen. Doch der Einsatz läuft nicht wie geplant und das Team bekommt es mit einem mächtigen Gegner zu tun. Als sich auch noch herausstellt, dass ein mächtiger Diktator im Hintergrund die Fäden zieht, scheint der Friede der Welt endgültig gefähret...

Bombiges und Klischee-lastiges Marionetten-Theater von "South-Park"-Hälfte Trey Parker, dass zwar weniger politisch ist, aber dafür Bruckheimer-Filme und Hollywood ordentlich auf die Schaufel nimmt. Es rummst und kracht an allen Ecken und es ist wirklich ein großer Spass, wie die selbsternannte "World Police" bei ihren Einsätzen mehr Schaden anrichtet, als es die Terroristen können. Die Welt und die Terrorbedrohung ist nach amerikanischen Vorurteilen kreiert und die Ausstattung und die schmissigen Songs über Themen wie "Aids" und "Pearl Harbour" wirklich sehr gelungen. Dass in der finalen Auswertung ausgerechnet eine eigentlich harmlose Sex-Szene zwischen Puppen zensiert werden musste und "Team America" trotzdem noch ein R-Rating bekommen hat, spricht ebenfalls für sich. Zwar ist der Streifen mit seinem schelmischen Humor nicht so bissig wie vielleicht erwartet, aber ansonsten ganz okay ausgefallen.

Mystery Man

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Leidlich gelungene Superhelden-Persiflage, die wie alle Ben-Stiller-Komödien, die ich kenne, daran leider, dass sich die ganze Sache zwar in der Theorie recht gut anhört, aber in der Umsetzung recht dröge ausgefallen ist. Die Sache mit den Pseudo-Superhelden mag 1999 noch witziger gewesen sein, aber heutzutage dank "Super" und "Kick-Ass" nur noch mau. Wer sich an Körperflatulenzen erfreuen kann, kommt ja vielleicht noch ein wenig auf seine Kosten, ansonsten ist "Mystery Men" trotz oppulenter Ausstattung eher ein Paradebeispiel an verschenkten Chancen, der erst in der Hälfte in die Puschen kommt und mit zwei Stunden Laufzeit auch schlicht und ergreifend zu lang ausgefallen ist.

Femina Ridens

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demnächst mehr
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Tödliches Erbe

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demnächst (vielleicht) mehr!
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Onkel Joe
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von Onkel Joe »

jogiwan hat geschrieben:Tödliches Erbe

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demnächst (vielleicht) mehr!
Vielleicht klingt ja schon mal gar nicht gut :angst: .
Wer tanzen will, muss die Musik bezahlen!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

über den hab ich ja schon mal ausführlicher geschrieben und die positiven Eindrücke haben sich zwischenzeitlich nicht geändert... ;)

http://deliria-italiano.org/phpbb/giall ... =tödliches erbe#p4913
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Die Waffe, die Stunde, das Motiv

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mittelprächtig - demnächst mehr!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Possession

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Sehr schön in Szene gesetzte Geisterbahnfahrt durch hundert Jahre Bessessenheitskino, die mit einer derart flügellahmen Story aus der Dämonenkiste abgelehnter Drehbuchvorschläge daherkommt, das selbst der ein oder andere gelungene Moment nichts mehr retten kann. Die Geschichte von "Possession" ist im Grunde eine Variation von "Der Exorzist" und dem unsäglichen "Unborn", die im Umfeld einer Scheidungsfamilie platziert wurden und der Rest ist inhaltlich dann genauso, wie man sich das für ein TV-Remake vorstellen würde. Ist "Possession" am Anfang noch durchaus spannend, baut der Film trotz guter Darsteller dann stetig bis zum Ende ab. Wer bis zum finalen Exorzismus nicht eingeschlagen ist, wird dann noch Zeuge, wie gruselig mit dem Licht geflackert und die Windmaschinen angeworfen werden. Für Bessessenheitsfilm-Neueinsteiger vielleicht noch akzeptabel - für alle anderen vergeudete Ressourcen - echt!

Dredd

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Action-Sause aus der Ego-Shooter-Perspektive und aus dem Rechner, bei dem es am meisten verwundert, das der Hauptdarsteller (?) Karl Urban, von dem man nur das Kinn zu sehen bekommt, nicht auch gleich zur Gänze animiert wurde. Der Rest ist passabler Action-Krams, der unglücklicherweise etwas an "The Raid" erinnert mit viel Pathos und wenig Tiefgang, dass mich aber mit seinen austauschbaren Charakteren zu sehr an ein Computerspiel erinnert hat. "Dredd" ist dann wohl auch eher auf die Gaming- und Comic-Fraktion zugeschnitten, die sich auch nicht an der sehr künstlich wirkenden und am Computer gestalteten Settings stören werden. Für meine Verhältnisse hat der Streifen aber ein paar Zeitlupen-Sequenzen zu viel und auch wenn es ständig rummst, kracht und schreddert werde ich mit diesen CGI-Filmchen einfach nicht so richtig warm. Als Zweitfilm und zum einmal gucken schon okay, aber...
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

Beitrag von jogiwan »

Tapas-Double-Feature:

Demon Witch Child / Der Exorzist und die Kindhexe

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Unterhaltsames Filmchen aus dem Land der Tapas, dass recht eindeutig von "Der Exorzist" inspiriert ist und auch im dessen Fahrwasser entstand. In das bemitleidenswerte und sommerbesproßte Mädchen schlüpft hier jedoch nicht irgendein Dämon, sondern der Geist einer frischverstorbenen und ziemlich sadistischen Zigeunerhexe, die dann auch ordentlich Gas gibt. Obwohl einige Szenen recht dreist von Friedkin ausgeborgt wurden, hat "Demon Witch Child" aber dabei noch genug eigenständige Ideen, die das Werk auch aus der Masse vergleichbarer Streifen ragen lassen und den Zuschauer bei Laune halten. Die Effekte sind mal gelungen, mal weniger gut getrickst (Stichwort Schwerkraft) und auch wenn Gewalt eher offscreen stattfindet, hat "Der Exorzist und die Kindhexe" doch ein, zwei ziemlich abgeschmackte Momente, die man sich sicher nicht in einem derartigen Werk erwarten würde. Die Bildqualität der US-DVD ist eher mies, aber immer noch guckbar. Falls jemand die deutsche VHS.Fassung am Start hat und mich mit einer Kopie versorgen könnte - bitte gerne!

House of the insane women

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Der Arzt Rafael tritt eine neue Stelle in einer etwas seltsamen, medizinischen Einrichtung an, die sich der Heilung von wahnsinnigen und wahnsinnig-gewordenen Frauen verschrieben hat. Statt medizinischer Erfolge stehen in der unorthodox-geführten Irrenanstalt jedoch eher kollektives Ausflippen und fleischliche Gelüste am Programm und während Rafael neue Behandlungsmethoden ausprobiert und so nicht überrall auf Gegenliebe stößt, interessiert er sich zunehmend fürTania und deren außergewöhnlichen Fall. Mit zahlreichen Mitteln versucht er zu ergründen, warum die eigentlich intelligente Frau in der Klapse gelandet ist...

Ziemlich lahmes Filmchen, dass dem Zuschauer als Horrorfilm angepriesen wird und in Wirklichkeit eher in Richtung seltsames Psychodrama geht. Dabei bietet der Streifen außer Dauergekreische nicht wirklich viel und entpuppt sich mit zunehmender Laufzeit auch eher als Tortur für den Zuschauer. "Las Melancolicas" ist dabei weder spannend und auch die wenig nackte Haut reißen auch nicht mehr viel heraus. Interessant ist maximal, dass es sich dabei um einen der ersten Irrenanstalt-Filmchen gehandelt hat, der auch Jahre vor "Einer flog über das Kuckungsnest" enstanden ist und die Mitwirkung von Francisco Rabal ("Großangriff der Zombies"), Analia Gade ("Eye of the Hurrican") und Espartaco Santoni ("Tanz des Satans") sowie Helga Line in einer kleiner Nebenrolle. Die DVD von Code Red wird auf der eigenen Homepage mittlerweile als "botched" (= vermurkst) angepriesen und bietet neben mäßiger Qualität in der ersten Viertelstunde auch noch vertauschte Szenen (nicht Reels!), bei denen zumindest ich mir nicht erklären kann, wie so etwas passieren kann...
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