Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtagebuch

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Moderator: jogiwan

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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Underworld

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5/10 - mehr dazu demnächst im entsprechenden Fred
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Cat Run

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Temporeiche und teils sehr herbe Mischung aus Buddy-Actionkomödie und Torture-Porn-Streifen, der zwar recht comichaft daherkommt, aber schon im oberen Härtegrad agiert. Die Jagd nach dem Callgirlm mit den brisanten Informationen geht durch ganz Europa und bietet Platz für zahlreiche Schauplätze. Paz Vega ("Lucia und der Sex") ist hübsch wie immer, wird aber wie der Rest vom Cast von der gnadenlosen Auftragskillerin gnadenlos an die Wand gespielt. Die Gags sind zwar nicht immer gelungen, dafür ist der Film hübsch abgeschmackt und stets over-the-Top. Anfänglich braucht "Cat Run" aber trotzdem einen Ticken zu lang, bis er in Fahrt kommt, dafür geht dann die Post umso mehr ab. Macht auf jeden Fall Laune und ist wohl auch als Partyfilm in der richtigen Runde gut zu gebrauchen: 7/10
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Salo (share)

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Philippinischer Low-Budget-Film aus der Homokiste über eine reiche Schrankschwester und einem maskulinen Chauffeur, der ebenfalls dem männlichen Geschlecht gegenüber aufgeschlossen ist. Natürlich landen beide trotz ihrer Unterschiede irgendwann in der Kiste und die Probleme fangen erst so richtig an. Regisseur Miko Jacinto sind dabei recht schöne Bilder gelungen und auch die ruhige und unaufgeregte Art und Weise seine Geschichte zu erzählen, hat mir durchaus gefallen. Herr Jacinto hat zwar offensichtlch ein Faible für Duschszenen, doch der Streifen ist mit seiner sympathischen Geschichte auch eher harmlos und bleibt trotz FSK16-Freigabe stets züchtig. Wer auf diese Art von Film mag, kann nicht viel verkehrt machen, ein bissl mehr Rumms und Bumms hätte aber bei "Salo - die 120 Duschszenen von Sodom" sicher nicht geschadet: 6-7/10
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Untote wie wir

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Der amerikanische Soldat Bart gerät im Irak in einen Hinterhalt und wird erschossen. Als sein Leichnahm nach vier Wochen übestellt und begraben werden soll, erwacht er jedoch zum Leben und Bart sucht daraufhin als Untoter Hilfe bei seinem besten Freund Joey. Der ist zwar über die Rückkehr überrascht, aber da er seinen besten Kumpel nicht so einfach hängen lassen kann, hilft er dem verwesenden Bart zum dringend benötigten Blut für seine Regeneration. Doch der Überfall auf eine Blutbank wird zum Fiasko und als die beiden auch noch in einen Überfall verwickelt werden, in dem der Kriminelle ermordert wird, kommen die beiden auf die ungewöhnliche Idee, sich die Kriminellen der Stadt als Opfer für Bart vorzuknöpfen...

Sehr mittelmäßige Horrorkomödie aus dem Jahre 2009, die sich auch prompt zwischen alle Stühle setzt. Für eine Komödie viel zu unwitzig, für einen Horrorfilm teils zu harmlos. Die Idee ist ja ganz witzig und auch die Umsetzung ist nicht stimmig, aber große Freude wollte sich bei der gestrigen Sichtung nicht einstellen. Dafür sind die Charaktere auch etwas zu beliebig und mit knapp 110 Minuten ist "Untote wie wir" auch für einen Partyfilm zu lange ausgefallen. Kann man gucken, muss man aber nicht und gegen "Shaun of the Dead" hat Priors Werk ohnehin nicht einmal einen Hauch einer Chance: 5/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

The Reincarnation of Isabel

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Im 14. Jahrhundert wird die hübsche Isabel von einem Dorfmob gejagt und auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt. Fünfhundert Jahre später landet die junge Laureen in einem Schloss, dass soeben von ihren Vater gekauft wurde und in dem die junge Frau mit ihren Freundinnen leben soll. Doch schon bald sehen sich diese von mysteriösen Begebenheiten konfrontiert und eine nach dem anderen scheint spurlos vom Erdboden zu verschwinden...

Holladrio! Was ist den bloss mit dem Polselli los? Gegen "The Reincarnation of Isabell" wirkt ja sogar noch sein wesentlich bekannterer "Delirio Caldo" noch so normal wie der sonntägliche Tatort. Satanische Riten, Vampire, Titten, Zeit-Raum-Schleifen und eine zauberhafte Rita Calderoni in einem psychotronischen Werk, dass sich kaum in Worte fassen lässt. Eine Handlung im herkömmlichen Sinn gibts dann auch gar nicht und der Zuschauer wird so lange mit seltsamen Bildern, krassen Schnitten und nackten Tatsachen förmlich erschlagen, bis man delierend im Stuhl sitzt und das Ganze letztendlich gut findet... Geilo!
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Mamma Mia!

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Die junge Singdrossel und Vollzeit-Blondine Sophie möchte auf einer griechischen Insel ihren Stecher Sky heiraten und ist zu diesem Zwecke auf der Suche nach ihrem biologischen Erzeuger. Leider war ihre Mutter Donna in jungen Jahren jedoch eine richtige Schlampe und für den Job kommen auch gleich drei Männer in Betracht, die auf Verdacht eingeladen werden. Donna weiss nichts von den Vorhaben ihrer undankbaren Brut, hat jedoch für die Hochzeit ebenfalls ihr nymphomanische und alkoholkranke Freundin Tanya und das dicke Mauerblümchen Rosie als mentale Unterstützung eingeladen. Schon wenig später treffen die verfeindeten Parteien aufeinander, die Situation eskaliert und auf der abgelegenen Insel kommt es zum erbitterten Nervenkrieg...

:jogi: /10

Nach 30 Minuten "Coconut" und der dadurch nahezu verusachten Beziehungskrise musste wieder einmal Meryl Streep die Wogen glätten...
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Super - Shut up, Crime!

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Der unscheinbare und etwas seltsame Frank arbeitet in einem Diner als Burger-Bruzzler und als ihn seine Frau wegen einem Dealer verlässt, verfällt er in eine tiefe Lebenskrise. Aufgestachelt durch einen christlichen Comic-Helden und eine bizarre Vision später, beschließt er endlich etwas aus seinem Leben zu machen, wird zum Superhelden "blutroter Blitz" und bekämpft vermeintliche Verbrecher auf unkonventionelle Weise. Als die ebenfalls durchgeknallte Comic-Verkäuferin Libby hinter seine Identität kommt, sich als Junior-Partnerin aufdrängt und dabei noch gewaltbereitere Wege einschlägt, beschließt Frank, dass der Moment gekommen ist, seine Frau aus den Fängen der Dealer zu befreien...

Holladrio! Bitterböse und sehr brutale Superhelden-Persiflage von Ex-Tromatist James Gunn, die dann auch definitiv keine Gefangenen macht. Der Film bietet seltsame Menschen und schwärzesten Humor am laufenden Band und ist in seiner herben Machart auch nichts für Feingeister. Als bösartiger Low-Budget-Zwilling von "Kick Ass" nimmt der Film auch wenig Rücksicht auf etwaige Gefühle der Zuschauer und bleibt so bis zum blutigen Finale so unberechenbar wie sein durchgeknallter Hauptdarsteller. "Super" ist zwar nicht der unbeschwerte Partyfilm, wie er vielleicht beworben wird, aber schon ein kleiner Schlag in die Magengrube des Mainstream-Zuschauers und daher gibts auch eine "kleine" Empfehlung für alle Mitglieder dieses schnuckligen Forums. 7,5/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Hell Night

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Im Zuge einer Aufnahmeprüfung für eine Studentenverbindung sollen Marty, Jeff, Nicole und Sass eine Nacht in dem dem gruseligen Anwesen "Garth Manor" verbringen, in dem zwölf Jahre zuvor der Besitzer seine Familie umgebracht und danach Selbstmord begangen hat. Doch was als spassige Mutprobe gedacht ist, wird bald zur tödlichen Falle, als sich herausstellt, dass die jungen Menschen eingeschlossen sind und auch die ersten Studenten einem mysteriösen Wesen zum Opfer fallen...

Systemerhaltender Slasher mit einer pausbäckigen Linda Blair als sympathische Studentin, die mit ein paar anderen in einem Spukhaus auf ein degeneriertes Wesen stößt.Die ganze Sache ist teils sogar richtig spannend, was dann aber wieder durch das absolut dämliche Verhalten der Protagonisten zunichte gemacht wurde. Die Morde sind kurz und knapp und zum Finale dreht Tom DeSimone dann nochmal richtig schön auf und schafft einen erinnerungswürdigen Schluss. Alles in allem netter Unterhaltung mit ein paar netten Momenten, der zwar sicher nicht Pflicht ist, aber dennoch gute Laune verbreitet. 6/10
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

22. Mai

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Gestern geguckt und doch noch immer etwas unschlüssig. Auftakt und Finale sind grandios und wie der werte Arkschy schon beschrieben hat, erwischt einen die Explosion wirklich vollkommen unerwartet. Danach wird das Tempo jedoch sehr zurückgeschraubt und die Geschichte etwickelt sich in eine für mich doch etwas unerwartete Richtung, die auch etwas verworren ist. Ganz durchblickt hab ich die Sache ja nicht und vor allem der Schluss-Monolog lässt mich doch etwas ratlos zurück. Es geht wohl irgendwie um Schuldgefühle, die Suche nach einer Begründung einer Tat, für die es rationell wohl keine Begründung gibt und auch um den verzweifelten Versuch etwas zu verhindern, dass sich ohnehin nicht mehr rückgängig machen lässt. Die Optik ist wie schon beim Vorgänger "Ex-Drummer" sehr trist und auch zahlreiche Darsteller aus dem Vorgänger sind wieder mit dabei, auch wenn diese nicht gleich zu erkennen sind. Eine Bewertung ist dennoch schwierig, ich gebe mal 8/10.
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jogiwan
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Re: Friedhof ohne Kreuze - das Jess Rollin-Tribute-Filmtageb

Beitrag von jogiwan »

Tetsuo: The Bullet Man

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Shin'ya Tsukamotos dritter Film über die Verschmelzung von Mensch und Maschine präsentiert sich nach einem hektischen Auftakt ja überraschend zugänglich und wo die beiden Vorgänger Raum für unterschiedliche Interpretationen geboten haben, so wird in "The Bullet Man" ja fast eine herkömmliche Geschichte erzählt. Die ist zwar noch immer abstrakt und auch der experimentelle Video-Look, Wackelkamera und die sehr hektischen Schnitte sind geblieben. Doch alles eher zahm und auf eine breitere Masse angelegt und im Abspann gibts dann auch noch ein Musikstück von Trent Reznor von den "Nine Inch Nails". Nicht viel Neues aus Cyberpunkhausen, aber trotzdem hat mir Teil 3 der Mensch-Maschinen-Sause doch recht gut gefallen. 7/10

The Woman

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Hui... die große Überraschung des bisherigen Jahres... bei "The Woman" wird der amerikanische Mittelstand nicht einfach demontiert, sondern gleich in seine Bestandteile zerbröselt. Ein abgründiger Streifen voller schlechter Menschen und deren Opfer mit Anleihen beim 70er-Jahre-Terrorfilm, der dann auch sehr böse daherkommt und am Ende gleich mit mehreren Überraschungen aufwartet. Vielleicht ist "The Woman" am Anfang etwas dröge, aber dafür baut sich das Grauen bis zum Ende erbarmungslos und pessimistisch auf und entlädt sich dann in einem wahren Blutbad. Man will ja gar nicht zuviel verraten, aber der Film ist nicht nur feministisch, sondern wirklich böse und saugeil! Wow! Kaufen, kaufen - marsch, marsch! 8,5/10

Candyman's Fluch

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Hmm... nach all den Lobeshymnen im Vorfeld hätte ich mir ja fast schon etwas mehr erwartet. "Candyman" ist sicher sehr solide und Frau Madsen und Herr Todd haben mir auch gut gefallen, aber irgendwie kommt die Sache nicht so wirklich in Schwung und etwas mehr "Candyman"-Action und weniger Gequatsche über urbane Legenden hätte sicherlich nicht geschadet. Ich hab den Streifen vor Jahrzehnten schon einmal gesehen und hatte den als recht gruselig in Erinnerung, aber über die Jahre hat der doch etwas verloren, was vielleicht auch daran liegt, dass ich mein Bienen- und Wespen-Trauma aus Kindertagen endlich überwinden konnte. Das etwas zu vorhersehbare Ende weiß aber immer noch zu gefallen! The Candyman can! 6,5/10
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