Balada triste de trompeta
Der Zirkusjunge Javier wird Zeuge, wie sein Vater von Soldaten des Franco-Regimes gefangen genommen wird und beschließt ein trauriger Clown zu werden. Bei seinem ersten Engagement in den Siezbigern in einem heruntergekommenen Zirkus trifft er auf die hübsche Natalia, die jedoch mit dem cholerischen und gewaltbereiten Trunkenbold Sergio verheiratet ist, der ebenfalls als Clown arbeitet Als sich Natalia für den schüchternen Javier interessiert, schlägt Sergio beide zusammen. Doch Javier will Natalia retten, zerstört mit einer Trompete das Gesicht des Nebenbuhlers, flüchtet in den Wald, wird wahnsinnig, neuerlich von Franco-Soldaten gefangengenommen und dreht dann erst so richtig auf...
Absolut unglaublicher Film, bei dem man nicht weiß, ob man jetzt lachen oder weinen soll. Álex de la Iglesia startet ja so richtig durch und gönnt seinem Publikum keine Atempause und startet im Finale so richtig durch. Die Geschichte ist ja so irr, wie sie sich anhört und im Trailer angedeutet ist, aber eigentlich noch viel wilder! Ein brachialer Mix aus Drama und ziemlich schwarzer Komödie, dass Anleihen bei der politischen Geschichte des Landes nimmt und auch in punkto Gewalt nicht gerade zimperlich ist. Eine Mischung genau nach meinen Geschmack, an der es eigentlich nur zu bemängeln gibt, dass der Film gegen Ende die politische Komponente der Geschichte etwas abflachen lässt und die Kamerafahrten des Finales einen Tick zu CGI-lastig ausgefallen ist. Dennoch absoluter Tipp für alle Foren-Mitglieder hier. "Balada triste de trompeta" wird wohl vielen nicht gefallen - ich hingegen war bei meiner Sichtung einfach nur vollkommen geplättet: 9-10/10
Blutmesse für den Teufel
Hach, mit meinem Paule halt - und dann auch gleich noch in einer Mehrfach-Rolle! Und Helga Liné auch noch. Da stört dann gar nicht, dass der Streifen auch ein paar Längen und unlogische Momente hat... Immer wieder gern gesehen!